Vom unauffälligen Jugendlichen zum Terroristen – Lesung zum Roman Djihad Paradise am 18. März 2015

Aufgrund der aktuellen Vorfälle in Syrien, ausgehend vom Fanatismus fundamentaler Islamisten, leiden und sterben tausende unschuldige Menschen. Sie werden Opfer von Terroristen, die meinen, Menschen außerhalb der Miliz wegen Unreinheit töten zu müssen. Da sich die Situation durch den Islamischen Staat noch einmal verschärft hat und das Thema ein aktuelles ist, lud das Europäische Gymnasium Bertha-von-Suttner die Autorin Anna Kuschnarowa ein, um Auszüge aus ihrem Roman Djihad Paradise zu hören und mit ihr darüber zu sprechen.

Anna Kuschnarowa wurde 1975 in Würzburg geboren und studierte zunächst Ägyptologie, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Sie ist freie Autorin und Fotografin und arbeitet zudem als Dozentin an der Universität Leipzig. Ihr Roman Djihad Paradise, aus dem sie den Klassen 9 und 10 am 18. März in der Aula des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner Auszüge vorlas, handelt von zwei Jugendlichen und ihrer unterschiedlichen Entwicklung bei der Glaubensfindung. Julian kommt aus einer zerklüfteten Familie. Er lernt die intelligente und schlagfertige Romea in der Schule kennen. Romea leidet unter dem Druck ihrer Eltern, erfolgreich zu sein und Karriere machen zu müssen. Die beiden werden ein Paar und Julian gerät durch kleine Verbrechen ins Gefängnis, wo er durch seinen Zellennachbarn die muslimische Salafisten-Szene kennenlernt. Während des Betens erreicht er ein Gefühl der Sicherheit und Befriedigung. Er zeigt auch Romea die Welt des Islams und seine Begeisterung lässt nicht nach, sodass er sich für eine spezielle islamische Schule einschreibt, in der radikale Kreise um neue Mitglieder werben. Als er von dieser Schule zurückkehrt, ist er ein anderer Mensch, ein Djihad-Kämpfer, bereit zum Mord an Mitmenschen und an sich selbst. Der Aufbau des Buches ist fesselnd: So startet der Roman mit dem Ende der Geschichte, als Julian im Berliner Einkaufszentrum „Alexa“ steht, einen Sprengstoffgürtel um die Taille geschnürt.Mit dieser ersten Szene begann Frau Kuschnarowa auch die Lesung. Der gelungene Einstieg hatte durch die gute Betonung und den charismatischen Lesestil eine Wirkung auf das Publikum, das gebannt zuhörte. Die Textstellen waren gut ausgewählt und wurden in einen verständlichen Kontext eingebettet, sodass der Inhalt des Romans auch ohne Vorkenntnisse begreiflich war. Ihrem jungen Publikum gegenüber wirkte die Autorin sympathisch und aufgeschlossen, was sich für die Zuhörer auch im Schreibstil ihres Romans widerspiegelte, der bewusst auf ein jüngeres Publikum abzielt. FrauKuschnarowa erfüllte das Klischee der in ihrer Welt versunkenen, ausschweifenden Autorin. Ihre Antworten auf Schülerfragen waren interessant und aufschlussreich und gewährten einen tiefen Einblick in ihre Arbeit. Bemerkenswert war vor allem der Bericht zur Entstehung des Romans und den damit verbundenen Recherchearbeiten innerhalb der terroristischen Szene. Sie erzählte, dass sie nicht nur auf ihr allgemeines Wissenzurückgegriffen habe, sondern zum Beispiel durch die Teilnahme an Chatrooms der Terroristenszene tiefer in die Materie vorgedrungen sei. Eine der aufschlussreichsten Aussagen der Autorin war gewiss, dass sie ihren Protagonisten Julian sowie weitere Salafisten und Terroristen innerhalb des Romans trotz ihrer Taten sympathisch finde. Das sagt viel über sie aus: So entstand das Bild einer Frau, die Personen nicht nur nach ihren Taten bewertet, sondern das Gute im Kern eines Menschen sieht und die Beweggründe hinter menschlichen Handlungen und Überzeugungen verstehen will. Die Lesung hat es geschafft, das Gesicht hinter dem Roman Djihad Paradise zu zeigen. Zudem ist das Thema des Buches sehr aktuell und umso intensiver sich Menschen, vor allem Jugendliche, mit diesem Thema auseinandersetzen, desto besser. So ist ein Roman eine gute Alternative zu der normalen Berichterstattung der Medien, um die Brisanz und Gefährlichkeit dieser Szenen zu veranschaulichen. Djihad Paradise zeigt, dass der Weg in die Miliz schneller gehen kann als vermutet und es oftmals kein Zurück gibt. Auch drückt das Buch eine gewisse Präsenz der Gefahr aus, die wir Europäer, gemütlich vor unserem Fernseher sitzend und Nachrichten aus Syrien schauend, manchmal nicht realisieren.

Von Milena Tscherner, Klasse 10 a

Anna Kuschnarowa liest

am Mittwoch, dem 18. März 2015, um 10 Uhr in der Aula aus ihrem Jugendroman DJIHAD PARADISE. Besucht wird die Lesung von Schülern der 9. und 10. Klassen. Gäste sind herzlich willkommen.

Zum Inhalt:
Berlin Alexanderplatz: Julian Engelmann alias Abdel Jabbar Shahid betritt eine Shoppingmall. Er trägt einen Sprengstoffgürtel und ist bereit, sich und all die dreckigen Kuffar (die Ungläubigen) auszulöschen. Da ruft jemand seinen Namen. Julian kennt die Stimme. Er hält inne und erinnert sich. An seine große Liebe Romea, die Zeit vor dem Terrorcamp und warum sich Romea irgendwann von ihm abwandte. Doch Julian ist sich seiner göttlichen Mission sicher. Oder nicht? Für Zweifel ist es längst zu spät ...

Anna Kuschnarowa, 1976 in Würzburg geboren, studierte Ägyptologie, Germanistik und Prähistorische Archäologie in Leipzig, Halle und Bremen und unterrichtete zehn Jahre an mehreren deutschen Hochschulen. Sie arbeitet als freie Autorin und Fotografin in Leipzig.

Marianne Birthler: Halbes Land. Ganzes Land. Ganzes Leben.

Anlässlich der Lesereihe zum 25. Jahrestag des Mauerfalls vom 3. bis 7. November 2014 kam am Montagabend, dem 3.11.14 die Politikerin und Autorin Marianne Birthler in unsere Schule, um uns ihre Autobiographie „Halbes Land, Ganzes Land, Ganzes Leben“ vorzustellen. Dieses handelt von ihrem Leben in der ehemaligen DDR sowie ihren Erfahrungen und Erinnerungen, die sie, verbunden mit ihrem Einritt in die Opposition, gegen den SED- Staat, gemacht hat.

Marianne Birthler, 1948 geboren und in Ostberlin aufgewachsen, erzählt in ihrem Buch, wie sie das politische Leben sowie die damalige Lebenssituation in der DDR wahrgenommen hat. Angefangen mit ihrer Kindheit und Schulzeit geht sie über zu dem Beginn ihrer Arbeit als Oppositionelle, die ihren Höhepunkt bei ihrer Rede am 4.11.1989 auf einer Demonstration am Alexanderplatz findet. Sie schreibt realitätsnah und persönlich von ihren Erinnerungen und Gedanken sowie den Zweifeln und Ängsten, die sie während ihrer Zeit in der DDR empfand. Durch ihre Schilderung von sehr empfindsamen und prägenden Erlebnissen bekommt man einen Einblick in ihr Leben und die damalige Situation in der DDR.

Nach einer kurzen Vorstellung beginnt Marianne Birthler ihren Besuch in unserer Schule mit dem Vorlesen einiger ausgewählter Textpassagen, die uns einen Einblick und Vorgeschmack auf ihre Autobiographie geben sollten. Zwischendrin hält sie immer wieder inne, um einige ihrer Gedanken mit uns zu teilen und Dinge zu den vorgelesenen Passagen zu ergänzen und uns näher zu beschreiben. So berichtet sie unter anderem von ihrer Freundin Gabi, die wie sie in der DDR gelebt hat, sich jedoch nach einigen Jahren ihrer Freundschaft nach Westdeutschland wandte und mithilfe einer Ausreisegenehmigung in den Westen fahren und dort leben durfte.

So bekam jeder einen Eindruck von ihrem Buch und den darin geschilderten Erinnerungen und Erlebnissen in ihrer Zeit in der DDR.

Am Ende der Lesung hatten wir die Möglichkeit, in einer ausgiebigen Gesprächsrunde Fragen an Fr. Birthler zu stellen. Dabei wurde  zum einen gefragt, warum sie denn keinen Antrag auf Ausreise gestellt habe oder ob es ihr wichtig sei, dass ihre Kinder ebenso wie sie selbst mit einem ausgeprägten politischen Verständnis und Bewusstsein aufwüchsen. Fr. Birthler versuchte jede Frage zufriedenstellend zu beantworten.

Alles in allem war der Besuch von Marianne Birthler sehr interessant und auch lehrreich, da man durch sie als Zeitzeugin die Möglichkeit hatte, zu erfahren, wie die damalige Lebenssituation der Bürger in der DDR war, und auch zu erkennen, wie viel sich in den letzten 25 Jahren seit dem Mauerfall in der Bundesrepublik Deutschland verbessert und weiterentwickelt hat.

Ich denke, dass viele, genauso wie ich, eine Menge aus dieser Lesung mitgenommen und auch im Nachhinein über das Gesagte nachgedacht haben. Denn gerade für unsere Generation, mit unserem Verständnis des heutigen Deutschlands, ist es nicht leicht  zu verstehen und nachzuvollziehen, wie die Situation und das Leben in der ehemaligen DDR aussahen.

Charlotte, 11. Jahrgang

Lesereihe zum 25. Jahrestag des Mauerfalls vom 3. bis 7. November 2014

Drei Autorinnen und einen Autor erwarten wir diese Woche als Gäste an unserer Schule. Gemein ist ihnen, dass sie die deutsche Teilung literarisch verarbeitet haben, und zwar auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Am Montag, dem 3.11.14 liest die Politikerin Marianne Birthler um 19 Uhr, in der Aula aus ihrer Autobiographie "Halbes Land. Ganzes Land. Ganzes Leben".

Der Comic-Zeichner FLIX, der die Teilung Deutschlands als Kind in Hessen kaum wahrgenommen hat, begab sich auf Spurensuche und hat die gefundenen Geschichten in "Da war mal was..." veröffentlicht. Seine Arbeiten sind derzeit im Schulfoyer zu sehen. FLIX selbst erklärt seine Zeichnungen am Dienstag (4.11.), um 10 Uhr in der Mediothek.

Bereits zum dritten Mal werden die Schriftstellerinnnen Anne Voorhoeve und Holly-Jane Rahlens ihre Bücher bei uns vorstellen. Inzwischen ein beliebter Klassiker im Deutschunterricht ist Voorhoeves Geschichte von Lilly, die sich auf den ungewöhnlichen Weg von West- nach Ostdeutschland begibt. "Lilly unter den Linden"  - die Lesung und das Gespräch finden am Mittwoch, dem 5.11., um 10 Uhr in der Mediothek statt.

"Mauerblümchen" ist der Titel von Holly-Jane Rahlens Geschichte, die 1989 in Berlin spielt und aufzeigt, wie eng verwoben deutsche Geschichte ist und wie lange es braucht, bis alle Mauern stürzen.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Mehr Informationen finden Sie im Flyer zur Lesereihe auf der Startseite.

Für den FB Deutsch

S. Seite

„So rot wie Blut“ - Salla Simukka stellt ihren Krimi vor

„Ich hatte die Vision, mein Krimi würde auf einem Stapel von Büchern in einem Frankfurter Buchladen liegen!“ - Das antwortete Salla Simukka auf die Frage, wie sie auf die Idee kam, einen Krimi zu schreiben. Und tatsächlich, ihre Vision erfüllte sich: Zwei Jahre später, als sich Salla wieder in eben diesem Buchladen in Frankfurt befand, sah sie ihren Krimi „So rot wie Blut“ auf einem Stapel von Neuerscheinungen platziert. Inzwischen war Finnland unter dem Motto „Finnland. Cool.“ Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse, und Salla gehörte mit ihrem Jugendkrimi um die 17-jährige Lumikki, die im gefährlichen Drogengeschäft ermittelt, selbstverständlich dazu. Immerhin hatte sie damit einen überraschenden Publikumserfolg erzielt, und die Übersetzungsrechte für diesen Roman wurden in 43 Länder verkauft.

Mit diesem Buch, das auch den Auftakt einer preisgekrönten Trilogie bildet, besuchte uns die gebürtige Finnin am 17. Oktober mit ihrer Dolmetscherin Elina Kritzokrat, die ihr Buch in die deutsche Sprache übersetzt hatte.

In der gut gefüllten Aula verfolgten Schülerinnen und Schüler der siebten, achten und neunten Klassen die Lesung. Als ungewohnt erwies sich dabei, dass Salla Simukka zunächst auf Finnisch las und erst danach die Übersetzung ins Deutsche erfolgte. Trotzdem wurden viele Fragen gestellt und Salla beantwortete sie alle gern. Alles in allem war es eine schöne Lesung und wir haben uns gefreut, Salla Simukka in unserer Schule willkommen zu heißen.

Von Zoe und Cécile

„So rot wie Blut“- das dunkle Geheimnis

Salla Simukka begrüßte die Schüler der 8. und 9. Klassen am Freitag, dem 17.10.2014, um 10 Uhr in der Aula des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner. Es herrschte eine angenehme Atmosphäre, als sie die Begrüßung auf Finnisch begann. Die Sprache klang sehr ungewöhnlich und fremd. Sie brachte jedoch ihre Dolmetscherin Elina K. mit, die Simukkas Bücher übersetzt, da sie Deutsch zwar versteht, sich jedoch nicht so gut verständigen kann.                                              

Die 21-jährige Finnin Salla Simukka hat sich mit preisgekrönten Jugendbüchern in Finnland einen Namen gemacht. Sie arbeitet außerdem als literarische Übersetzerin sowie Rezensentin und Redakteurin für verschiedene finnische Zeitungen. Ihre Trilogie hat sie zu internationalem Erfolg geführt. So rot wie Blut erscheint in mehr als 40 Ländern.

Lumikki Anderson, die Heldin des Romans, hält sich als Einzelgängerin aus allem heraus - bis sie eines Morgens blutverschmierte Geldscheine auf einer Wäscheleine entdeckt und in die gefährliche Welt des Drogenhandels hineingezogen wird. Was für ihre Mitschüler als dummer Streich begann, entwickelt sich schnell zu einer Hetzjagd auf Leben und Tod. Die 17-Jährige muss sich im gnadenlosen Drogengeschäft zurechtfinden, in dem nur eine Währung zählt-Blut. Wird Lumikki das dunkle Geheimnis lüften können?

Die erste Textstelle las Salla Simukka auf Finnisch vor, damit wir einen Einblick in die Fassung der Originalsprache erhalten. Anschließend las die Dolmetscherin eine Textstelle vor, in der Lumikki die Geldscheine nicht mehr finden kann und die verdächtigen Mitschüler verfolgt. Danach beschrieb uns Frau Simukka mit Hilfe ihrer Übersetzerin die Hauptfigur und ihr Verhalten. Im Laufe der Lesung wurde es in der Aula immer unruhiger. Die Dolmetscherin bemerkte es und gab uns, bevor sie begann die letzte Textstelle vorzulesen, kurz Zeit zum Austausch. In der letzten Textstelle wurde Spannung aufgebaut. Lumikki befand sich auf einer Party. Sie steckte in einer Zwickmühle und wurde in eine Gefriertruhe eingesperrt. Jedoch löste sich die Spannung anschließend, da kein offenes Ende gelassen wurde. Viele haben sie gefragt, so übersetzt Elina, was die Botschaft dieses Buches sei. Und dann sagt sie immer: ,Bitte betrete keine Gefriertruhe!´“. Darauf fingen die Schüler an zu lachen. Anschließend wurde den Schülern die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen, die Frau Simukka ehrlich beantwortete.

Zum Schluss gab es einen großen Applaus und zwei Schülerinnen der 9. Klasse bedankten sich mit einem kleinen Geschenk bei Salla Simukka und Elina für die Lesung. Nach der Lesung wurden einige Exemplare verkauft und von der Autorin signiert.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Lesung, viele verließen die Aula mit dem Wunsch, den Krimi zu lesen.

Viktoria, Klasse 8a

 

 

SO ROT WIE BLUT - Die finnische Autorin Salla Simukka am 17.10. 2014 zu Gast

Auf der Frankfurter Buchmesse, deren Gastland in diesem Jahr Finnland ist, hat die junge Autorin Salla Simukka bereits den ersten Band ihrer "Schneewittchen-Trilogie" vorgestellt. Nun kommt sie zu uns, um aus dem Jugendbuch zu lesen und über die Geschichte von Lukkimi ins Gespräch zu kommen. Gäste sind wie immer herzlich willkommen!

Zum Inhalt:

Als Einzelgängerin hält sie sich aus allem raus - bis Lumikki die tropfnassen Geldscheine auf einer Wäscheleine entdeckt und in eine gefährliche Geschichte hineingezogen wird. Was für ihre Mitschüler als dummer Streich begann, entwickelt sich schnell zu einer Hetzjagd auf Leben und Tod. Die 17-Jährige muss sich im gnadenlosen Drogengeschäft zurechtfinden, in dem nur eine Währung zählt: Blut. Wem kann sie noch trauen?

Die Trilogie um Lumikki hat die Finnin Salla Simukka, Jahrgang 1981, zu internationalem Erfolg geführt. Bereits in 40 Ländern ist der Roman erschienen, im Herbst 2014 wird er erstmals auf deutsch veröffentlicht. Die Autorin arbeitet außerdem als literarische Übersetzerin sowie Rezensentin und Redakteurin für verschiedene finnische Zeitungen.

Bericht von der Lesung von Ulrich Hub

Am 25.09.2014 waren wir zur ersten Autorenlesung an unserer neuen Schule eingeladen! Der Autor Ulrich Hub las in der Aula aus seinem Buch Füchse lügen nicht vor. Und schon vor der Lesung waren alle Buchexemplare, die vor der Aula auf dem Büchertisch zum Kauf bereitlagen, ausverkauft.

Aus gutem Grund!

Es ist ein sehr lustiges Buch, in dem einige Tiere tagelang am Flughafen festsitzen und wundersame Abenteuer erleben. Vor allem jedoch hat uns beeindruckt, wie Ulrich Hub die unterschiedlichen Tiere durch seine tolle Stimme und seine lebendige Vortragsweise zum Leben erweckt hat. Wir hatten beim Zuhören viel Spaß und auch unseren Eltern hat die Lesung gut gefallen.

Wir freuen uns schon auf die nächste Lesung in unserer Schule!

Annika und Asya, 5b

 

 

AUFTAKT ZUR 6. AUTORENLESEREIHE

Am Donnerstag, dem 25.9.14 eröffnet der Berliner Autor Ulrich Hub unsere diesjährige Lesereihe. Um 18 Uhr stellt er in der Aula sein neustes Buch FÜCHSE LÜGEN NICHT stellt vor. Eingeladen sind alle Fünft- und Sechsklässler, deren Eltern, Großeltern und Freunde. Ulrich Hub bringt seine Tiere mit - hat er angekündigt - und die Buchhändlerin viele Exemplare von Hubs Büchern, die im Anschluss an die Lesung signiert werden können.

"Alle Flüge sind ersatzlos gestrichen!", sagt der Hund vom Sicherheitsdienst. Und so sitzen der Panda, der Affe, die Gans, der Tiger und die beiden Schafe am Flughafen fest. Aber wieso ist eigentlich das ganze Gebäude verlassen? Dann taucht ein feuerrotes Tier auf und stellt sich als Fuchs vor. Mit ihm erleben die Tiere endlich mal was und dank all der tollen Sachen aus dem Duty Free Shop lässt sich eine knallige Party feiern. Doch wo sind nur ihre Reisepässe hin?

Ulrich Hub wurde 1963 in Tübingen geboren und absolvierte eine Schauspielausbildung. Er arbeitet als Regisseur, schreibt Stücke und Drehbücher und zählt zu den wenigen Autoren, die sich sowohl im Erwachsenen- als auch im Kindertheater einen Namen gemacht haben. Der vielfach ausgezeichnete Autor lebt in Berlin.

 

S. Seite

 

Lesungen im Schuljahr 2014/15

Wir laden Sie auch in diesem Jahr zu unserer Lesereihe ein, die am 25. September 2014 mit Ulrich Hub und seinen Tieren für die 5. und 6. Klassen beginnt. Zu Gast auf der Frankfurter Buchmesse ist im Oktober die junge finnische Autorin Salla Simukka. Sie auch bei uns begrüßen zu dürfen, freut uns besonders.
Schwerpunkt der diesjährigen Reihe ist der 25. Jahrestag des Mauerfalls. Mit vier Lesungen vom 3. bis 7. November wollen wir unseren Schülern ein historisches Ereignis näher bringen und lassen jene erzählen, die den Mauerfall und die Teilung Deutschlands erlebt und/oder bearbeitet haben: Marianne Birthler, Flix, Anne Voorhoeve und Holly-Jane Rahlens.
Im März beendet Anna Kuschnarowa mit ihrer modernen Romeo-und-Julia-Geschichte die Veranstaltungsreihe.

Gäste sind auch am Vormittag immer herzlich willkommen. Wir erheben einen Unkostenbeitrag von 2€ für Schüler und 4€ für Erwachsene.

Sibylle Seite
für den Fachbereich Deutsch