Bertha hilft

Eigeninitiative, Zusammenhalt und Solidarität. Das wollten die Kinder der 7f ausdrücken, als sie sich am Dienstag, den 21.06.2022 zentral auf dem Alexanderplatz mit einem Stand positionierten, um Kuchen zu verschenken und Spenden zu sammeln. Neben kontroversen Gesprächen erfuhren die Kinder viel Zuspruch von Passanten und eine große Dankbarkeit von Geflüchteten. Diese fast ausschließlich positive Resonanz zeigte sich am Ende auch in Form von knapp 1000 Euro, die innerhalb von wenigen Stunden eingesammelt wurden. Einen Teil des Geldes investierten die Kinder direkt in Schulmaterialien. Im Anschluss wurden sowohl das Material, als auch der Restbetrag an die Helfer:innen am Hauptbahnhof weitergegeben.

An dieser Stelle noch einmal einen großen Dank an alle, die sich beteiligt, geholfen und gespendet haben.

(Ch. Lenger)

Sand schippen für den Frieden

Über 80 Schülerinnen und Schüler des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner gingen am 25. Juni einen Tag nicht zur Schule, sondern arbeiteten einen Tag bei einem Unternehmen ihrer Wahl. Die Einnahmen fließen in Bildungsprojekte des Weltfriedensdienst e.V. im globalen Süden, damit dort junge Menschen nicht arbeiten müssen, sondern zur Schule gehen können.

„Wir gehen heute mal nicht in die Schule“, sagt Moritz. Gemeinsam mit zwei Freunden hat er einen Tagesjob bei der BeachBar Berlin ergattert und schippt Sand für die gute Sache. „Wir waren von Anfang an von der Idee überzeugt“, sagt Martin Czerwinski von der BeachBar Berlin. „Die Jungs sind eine große Unterstützung für uns. Wir freuen uns, dass wir damit außerdem die Arbeit in sozialen Projekten fördern können“.

Das Europäische Gymnasium Bertha-von-Suttner arbeitet seit 10 Jahren mit work4peace zusammen und ist die älteste Berliner Friedensschule, ein Prädikat, das der Weltfriedensdienst in Zusammenarbeit mit dem Berliner Senatsverwaltung für Bildung vergibt. Im Laufe der Jahre haben die SchülerInnen der Schule bei Jobdays und anderen Spendenaktionen bereits über 30.000 € gesammelt, die Bildungsprojekten des Weltfriedensdienst e.V. im globalen Süden zugutekommen. Schüler im Senegal pflegen Schulgärten, in Südafrika wird die Gewalt zwischen Jugendlichen gemindert und Bauern in Simbabwe lernen, mit den dramatischen Folgen des Klimawandels umzugehen und ihr Überleben zu sichern.  

Julian Friedrich, Weltfriedensdienst