Die 8e taucht ab in virtuelle Welten

Fast jeder von uns verliert sich ab und zu in den unendlichen Weiten des Internets oder zockt eine Runde auf der Konsole. Die Klasse 8e hat im Ethikunterricht in den letzten Wochen den Stecker zur echten Welt ein Stück weit gezogen – aber nur, um das Thema „Virtuelle Welten“ einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

Der Startschuss für das Projekt fiel mit einem Buch: Die Klasse las Ursula Poznanskis Bestseller „Cryptos“, in dem Menschen in künstlichen Welten leben, während die Erde unbewohnbar geworden ist. Doch die 8e merkte schnell: Neu ist diese Idee eigentlich nicht. In einem Brückenschlag ging es zurück in die Antike. Die Schülerinnen und Schüler verglichen den Roman mit Platons berühmtem Höhlengleichnis und diskutierten die Frage, was eigentlich „echt“ ist und wie sehr uns Scheinwelten blenden können. Das Ergebnis? Ein kritischer und sehr ehrlicher Blick auf das eigene Medienverhalten. Wie viel Bildschirmzeit tut mir gut? Und wo fängt die virtuelle Flucht vor der Realität an? Doch beim bloßen Diskutieren blieb es nicht.

 

Die Klasse wurde selbst kreativ und entwickelte eigene Computerspiele mit pädagogischem Zweck. Die Ideen sprühten nur so vor Kreativität. Entstanden sind unter anderem Konzepte für Spiele, bei denen man:

Berufe ausprobieren und spielerisch herausfinden kann, was man später mal werden möchte.

Zeitreisen in verschiedene historische Epochen unternimmt, um Geschichte hautnah zu erleben.

Märchenwelten erkundet und die alten Klassiker ganz neu kennenlernt.

Die Botanik erforscht und das eigene Wissen über Pflanzen spielerisch erweitert.

Fazit der Klasse: Virtuelle Welten machen jede Menge Spaß , vor allem, wenn man sie nicht nur konsumiert, sondern auch selbst gestaltet. Ein großes Lob an die 8e für diese tollen, kreativen Denkanstöße.

M.Li