Red-Hand-Day

Ob Syrien, Afghanistan, Kolumbien oder Kongo: Überall auf der Welt werden Kinder gezwungen in kriegerischen Auseinandersetzungen zu kämpfen. Dabei ist es eine eklatante Kindesrechtsverletzung und ein schweres Verbrechen, wenn Jungen und Mädchen als Kindersoldaten eingesetzt werden. Diese Kinder zu schützen ist auch in diesem Jahr wieder das Anliegen von Ebba und Sophie aus der 9a. Unterstützt wurden sie von der Religionsgruppe der 9a/b. In den Pausen standen sie auf dem Hof und sammelten rote Handabdrücke. Trotz des kalten Wetters stellten sich zahlreiche Schüler in die Schlange um die Aktion zu unterstützen. In den beiden großen Pausen kamen am Freitag, dem 12. 2. die stattliche Zahl von 220 Handabdrücken zusammen. Diese werden an unseren Bundestagsabgebordneten geschickt, wo hoffentlich noch viele andere große Umschläge ankommen werden um das Augenmerk der Politik auf dieses Problem zu lenken.

R. Koch

 

 

 

 

 

JEDE ROTE HAND ZÄHLTE!

Seit über 10 Jahren gibt es jetzt die Aktion und den Red Hand Day am 12. Februar, den internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben, darunter der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der deutsche Außenminister und der Bundespräsident. Doch trotz vieler wichtiger Erfolge gibt es immer noch 250.000 Kindersoldaten weltweit.

Das Schicksaal der Kindersoldaten empörte Ebba, Sophie und Mia aus der 8a so sehr, dass sie sich trauten, auch an unserer Schule einen Red Hand Day zu organisieren. Plakate wurden gemalt und die Klassen informiert. Farbe, Papier, Leinen, Wäscheklammern und Handtücher wurden besorgt.

Würden die Mitschüler die Aktion unterstützen? Diese Frage stellte sich schon nach wenigen Minuten nicht mehr. Eine kaum endende Schlange von Schülerinnen und Schülern gaben ihren Handabdruck für die Aktion und langsam füllten sich die Wäscheleinen auf dem Pausenhof. Stolze 259 Unterstützer fand die Aktion.

Die Handabdrücke werden jetzt dem Bundestagsabgeordneten aus Reinickendorf übergeben, um das Parlament zu drängen, sich diesem Problem mehr anzunehmen.

R. Koch