Die Jüngsten wieder riesig

Kuchenverkauf in der Schule
Schüler(innen) informieren und verkaufen

Zum siebten Mal arbeiteten die Religruppen der 5. Und 6. Klassen für die Mieten, Gehälter, das technische Material und die Essensversorgung ‚ihrer‘ Partnerschule in Jakarta (Indonesien). (Einzelheiten über die Schule unter www.hsc-schule.de.). Gemeinsam konnten die Schülerinnen und Schüler viel über die Lebensbedingungen der Müllsammlerkinder und über die zentrale Bedeutung ihres Schulbesuches lernen und dann erleben, dass ihre eigenen Anstrengungen einen Nutzen haben – und zwar für Kinder im gleichen Alter, denen sie einen Schulbesuch ermöglichen wollen. Sie haben österliche Bastelarbeiten hergestellt und diese in Frohnau öffentlich verkauft, Kuchen gebacken und in der Schule verkauft, um diesen Kindern zu helfen.

Zusammen haben alle sechs Klassen einen Betrag von 553,76 € zusammenbekommen. Ein großartiges Ergebnis! Herzlichen Glückwunsch!

Renate Koch

Bertha-von-Suttner-Schüler sozial engagiert

Wir Katholiken des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums waren am 15. und 16. Juni 2013 sozial tätig. Die Zehntklässler unserer Schule nahmen an der „72-Stunden-Aktion“ teil, eine Aktion des Erzbistums Berlin und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend, denn als Christ ist es unsere Pflicht uns um andere Menschen zu kümmern und ihnen zu helfen, so wie es uns Jesus vorgemacht hat.

Aus diesem Grund trafen wir uns vor der Diakoniestation im Märkischen Viertel, bei der uns Herr Weber vorher angemeldet hatte. Nachdem wir uns vorgestellt hatten, fingen wir gleich an zu helfen. Einige von uns halfen dabei, das Mittagessen an die Rentner zu verteilen. Andere hingegen unterhielten sich mit ihnen bis sie das Essen bekamen. Da die Rentner schon im hohen Alter sind und daher das Diakoniezentrum nicht alleine verlassen dürfen, nahmen wir die, die Lust hatten, auf einen Spaziergang mit. Leider konnten wir nicht alle mitnehmen, da nicht genügend Rollstühle vorhanden waren. Sie erzählten uns ihre Geschichten und wir hörten zu. Jeder von uns nahm sicherlich etwas für sich und sein Leben mit. Besonders inspiriert hat mich eine 99-jährige Dame, die zwar langsam Schwierigkeiten mit dem Laufen hat, sich aber in der Station noch ohne Rollstuhl fortbewegen kann. Es freute sie sehr, dass wir für sie da waren, da es keine Selbstverständlichkeit ist, dass junge Menschen sich gerne um ältere kümmern.

Nachdem wir sie alle wieder zurück gebracht hatten, gingen sie ein Mittagsschläfchen machen. Wir bereiteten derweil eine kleine Überraschung vor.

Da der Garten sehr verwachsen und nicht wirklich begehbar war, nahmen wir es in die Hand einen Teil des Gartens mit Blumen zu schmücken. Natürlich war dabei unser Teamgeist gefragt! Mit Freude buddelten wir den vorgesehenen Boden aus und bepflanzten ihn mit Blumen, die wir vorher kauften. Als wir fertig waren, merkte man jedem die Erschöpfung an, jedoch waren wir mächtig stolz auf uns, sodass wir, wie auch den ganzen Tag über, nur lachten und fröhlich waren.

Uns wurde klar: „Uns schickt der Himmel“.

Am nächsten Tag kamen einige zum Treffen aller Teilnehmer der Aktion um den großen Erfolg zu feiern. Überall in Deutschland nahmen junge Katholiken daran teil und halfen anderen Menschen, wenn das nur jeden Tag so wäre. Nach genau 72 Stunden, in denen gearbeitet wurde, fiel der Countdown, den alle feierten. Es traten einige Musikgruppen auf, um das Programm des Tages noch schöner zu machen.

Für uns war das Wochenende sehr schön und hilfreich, da wir gemerkt haben, wie wichtig es ist, anderen Menschen und vor allem Menschen, die nicht selbst für sich sorgen können, zu helfen. Unsere Aktionsgruppe wird auf jeden Fall wieder daran teilnehmen und sich durch die gelungene Aktion auch mehr im Leben an die Nächstenliebe erinnern und nicht immer nur an sich selber denken.

Josipa