Die 7.Klassen auf den Spuren der Reformation

Bei klirrender Kälte machten sich fast 40 Religionsschülerinnen und Schüler Ende Januar 2015 auf den Weg nach Wittenberg. An einem Seminarnachmittag hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit Martin Luther und seiner Zeit auseinandergesetzt und waren gespannt auf ihr erstes Religionswochenende.

Bereits die Anfahrt mit dem Zug war für viele ein Erlebnis. Jeder fand ein Bett in der modernen Jugendherberge und zunächst richtete man die Zimmer gemütlich her. Nach dem Mittagessen ging es in die Stadt. Schlosskirche, Thesentür, Stadtkirche und Lutherhaus warteten. Aufgrund der Kälte beschränkte sich der Stadtrundgang auf das Wichtigste. Im Museum des Lutherhauses war es dann wärmer; in einzelnen Gruppen mussten 10 Aufgaben im Haus erledigt werden. Danach war Zeit für ein selbstgewähltes Spezialthema. Zu den Themen: Leben im Mittelalter, Katharina von Bora, Leben im Hause Luther, Ablass und Bauernkrieg wurden fleißig Informationen gesammelt. Am Abend sollten die Gruppen ihre Ergebnisse den anderen präsentieren.

Aus den vielen Neuigkeiten entwickelten die Gruppen Vorträge und Schauspiele, in denen so manches komödiantische Talent zum Vorschein kam.

Trotz des anstrengenden Tages hatten so manche Schülerinnen und Schüler noch die Kraft zu einer sehr kurzen Nacht und gespannt erwarteten alle, ob jemand im Sonntagsgottesdienst in der Stadtkirche einschlafen würde. Aber nichts geschah, alle haben durchgehalten und auch bei den Erklärungen zum Cranachaltar zeigten viele noch Interesse und Aufmerksamkeit.

Nach der Mittagspause ging es dann wieder zur Bahn. Die meistgeäußerte Kritik am Schluss der Fahrt war, dass sie viel zu kurz gewesen sei.

R. Koch