Ein Wochenende des Gedenkens

Die Gruppe
Gedenken an der Station
Tischtennis als willkommene Abwechslung

Die evangelischen Religionsschüler der 8. Klassen verbrachten das zweite Aprilwochenende auf den Spuren des größten Verbrechens des 20. Jahrhunderts. Das dreitägige Projekt in der Gedenkstätte des ehemaligen KZs Sachsenhausen wollte vorhandene geschichtliche Kenntnisse systematisieren und vervollständigen, vor allem aber anhand konkreter Schicksale grundlegendes Orientierungswissen vermitteln. Nicht die Grausamkeiten standen im Mittelpunkt, die an diesem Ort verübt worden sind, sondern die Menschenwürde der Opfer, die wir gedenkend und erinnernd wiederherstellen und wahren wollten.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten Grundinformationen über das ehemalige Konzentrationslager und lernten die Biografien konkreter Häftlinge kennen. Im Mittelpunkt stand dabei das alltägliche Leben und Überleben der Häftlinge.

Gewohnt haben wir in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen mit Selbstversorgung. Das gemeinsame Kochen und das gemeinsame Spiel im Haus gaben dem Thematischen ein starkes soziales Gegengewicht.

Der Ort und die gemeinsame Erarbeitung haben die SchülerInnen sehr beeindruckt. Trotz des bedrückenden Themas äußerten die SchülerInnen große Zufriedenheit über das Erlebte und Gelernte.

Renate Koch