Exkursion vom Erdkunde-Leistungskurs

 

Es begab sich zu einer Zeit an einem verregneten Freitag dem 13. im September- begaben wir, der Erdkunde LK unter der Heeresleitung von der besonnenen Strategin Frau Fleischfresser und ihrem putzigen Burgfräulein (ihrer Tochter), uns mit unseren stählernen Rössern auf eine abenteuerliche Reise in den mittelalterlichen Stadtkern der ehemaligen kurfürstlichen Residenzstadt Berlin. Wir wussten noch nicht, was uns erwarten würde, doch von Bieberschwänzen bis zu gigantisch großen Whirlpools sollten wir vor nichts verschont bleiben.

Wir begannen die Exkursion in der Nähe des Alexanderplatzes am U-Bahnhof Klosterstraße. Früher nannte sich dieser Stadtteil Alt-Berlin. In kleineren Gruppen war es unsere Aufgabe, anhand eines Fragebogens die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden. Mit dem Fahrrad begaben wir uns erst auf die Suche nach der mittelalterlichen Stadtmauer Berlins, wo wir die erste sogenannte Actionaufgabe bewältigt haben.
Ziel war es die Höhe der Mauer in Millimetern zu bestimmen, was wir waghalsig mit gezückten Geodreiecken (natürlich immer dabei – Grüße gehen raus an Herrn Müller) bewältigten.
An der Ruine der Klosterkirche vorbei haben wir uns auf den Weg ins Nikolaiviertel gemacht. Die Nikolaikirche und das gleichnamige Viertel gelten als Ursprung der Stadt Berlin. Besonders interessant sind hier die original erhaltenen Bauten aus dem 12. Jahrhundert mit ihren typischen Dachziegeln, die man als Bieberschwänze bezeichnet. Anschließend haben wir das historische Bezirk Alt-Berlin verlassen, überquerten die Spree und gelangten in den mittelalterlichen Stadtteil Cölln.
Nach einem kleinen Abstecher zum neu errichteten Stadtschloss gelangten wir zum Lustgarten, wo wir wie die kurfürstlichen Schlossbewohner „lustwandelnten
Flüchtend vor dem aufkommenden Unwetter begaben wir uns  in Richtung des alten Museums um dort Schutz zu suchen.Dort wurden wir von der größten Badewanne (EU-West) erwartet. Wusstest Du schon!?!?! Das Alte Museum gehört als Teil der Museumsinsel zum UN-Weltkulturerbe. Nach einem ausgiebigen Bad direkt am hortus voluptatis machten wir uns auf den Weg zum historischen Stadtviertel Friedrichswerder und zur heutigen Straße „Unter den Linden“, wo wir verschiedene Historische Gebäude ausfindig machen mussten. Unter anderem haben wir uns hier mit der Humboldtuniversität beschäftigt, die nach den Brüdern Alexander und Wilhelm von Humboldt benannt wurde. Besonders beeindruckt waren wir von den enorm fortschrittlichen Erkenntnisse in der Biologie und Erdkunde von Alexander von Humboldt. Schon damals reiste und erforschte er die Welt, was die Grundlagen des heutigen Wissens gelegt hat: Als einer der ersten sprach er z.B schon im 18 Jahrhundert vom anthropogenen Klimawandel. Als nächstes setzen wir uns mit den Himmelsrichtungen auf dem Webelsplatz auseinander, so liegt bsp. das Luxushotel Hotel de Rome im Süden. Anschließend rasten wir so schnell wie es ging zurück zum gemeinsamen Treffpunkt am Brandenburger Tor.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.