Großartige Erfolge beim Geschichtswettbewerb

Maximilian Rüffer (links) und Jannik Kremer sind vom Bundespräsidenten mit dem Berlinder Landessieg und dem 3. Bundesplatz im Geschichtswettbewerb für ihre Forschungen zur Schulgeschichte des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner ausgezeichnet worden.

                                                                                      Fotos: Körber-Stiftung/Michael Fahrig

Im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2012/13 erreichten die Schüler Jannik Kremer und Maximilian Rüffer (jetzt 1. Semester) einen herausragenden 3. Bundesplatz und einen Landessieg in Berlin; einen weiteren Landessieg konnten die Schülerinnen Julia Degenkolbe und Magdalena Rudloff (jetzt 1. Semester) erzielen.

Die Schule wurde für diese und weitere erfolgreiche Wettbewerbsbeiträge als landesbeste Schule Berlins ausgezeichnet.

Die Preisträger haben im letzten Schuljahr an dem alle zwei Jahre stattfindenden Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teilgenommen, dem größten historischen Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Ziel des Wettbewerbs ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse und die Neugier an der Geschichte zu wecken, bei den Recherchen das selbständige Arbeiten zu fördern und letztlich auch das eigene und das gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein zu stärken.

Der Wettbewerb, 1973 von damaligen Bundespräsidenten Heinemann und dem Stifter Kurt Körber, ins Leben gerufen, wird jeweils unter eine Thematik gestellt, die unter einer Vielzahl von Aspekten beleuchtet werden kann.

Das Thema des letzten Wettbewerbs lautete „Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte“.

Vor dem Hintergrund dieser Themenstellung untersuchten die Drittplatzierten auf Bundesebene, Jannik Kremer und Maximilian Rüffer , unterstützt durch ihren Tutor, Thorsten Koch, die Geschichte unserer eigenen Schule in den 1950er- und 1960er- Jahren. Ihr selbstgewähltes Thema lautete „Eine Waffe gegen die Sowjetisierung wertvoller Menschen – Analyse von Planung und Wirklichkeit einer politischen Nachbarschaftsmaßnahme des West-Berliner Senats“.

Zum Inhalt der Arbeit, die sich mit der konkreten Lebenssituation von Schülern aus West und Ost vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in den 1950er Jahren beschäftigt, wie sie sich an der Bertha-von-Suttner-Oberschule (so der damalige Name) begegnet sind und welche Konsequenzen dies für alle Beteiligten hatte, verweisen wir Sie an dieser Stelle auf die diesbezüglichen Beiträge der Autoren auf unserer Homepage.

Dieser Wettbewerbsbeitrag wurde bereits von der Berliner Landesjury im September mit einem 1. Platz, und damit dem Landessieg, gewürdigt. Auch auf Bundesebene konnte die Arbeit der Schüler überzeugen, so dass sie jetzt am Mittwoch, dem 13.11.2013, anlässlich ihres  3. Bundesplatzes  vom  Bundespräsidenten Joachim Gauck zur Bundespreisverleihung in das Schloss Bellevue eingeladen wurden.

Wir gratulieren den beiden und ihrem Tutor sehr herzlich!

Auch die beiden Schülerinnen Julia Degenkolbe und Magdalena Rudloff konnten mit ihrem Beitrag „Nachbarschaft in Französisch Buchholz – Integration oder Ausgrenzung?“ den Landesssieg in Berlin erringen. Auch ihnen einen ganz herzlichen Glückwunsch.

Erfreulich aus schulischer Sicht ist außerdem, dass zwei weitere Schüler jeweils einen Förderpreis erhielten: Caroline Schmidt  (jetzt Klasse 9) mit dem Thema „Entzweite Nachbarschaft. Ein Nachbarschaftsstreit in Lübars“ sowie Joris Starke (jetzt 1. Semester) mit dem Thema „Die Exklave Steinstücken als Konfliktherd in der Ost-West-Konfrontation- Eine historische Nachbarschaftsanalyse auf lokaler und internationaler Ebene“.

Unsere Schule war darüber hinaus mit den oben genannten und weiteren Wettbewerbsbeiträgen so erfolgreich, dass der Bundespräsident und die Körber-Stiftung sie als landesbeste Schule Berlins ausgezeichnet haben.

An dieser Stelle noch einmal allen ein herzliches Dankeschön für die intensive Arbeit über mehrere Monate und eine ganz herzliche Gratulation zu dem großartigen Erfolg!

 

Marion Gerber, 13.11.2013

Magdalena Rudloff (2. v. l.) und Julia Degenkolbe (4. v. l.) nehmen ihre
Urkunden aus den Händen des Brandenburger Bildungsstaatssekretärs, Herrn
Jungkamp, (3. v. l.) und des Vorsitzenden der Körber-Stiftung, Herrn Wriedt,
(rechts) mit ihren Tutoren entgegen.                Foto: »Körber-Stiftung/David Ausserhofer«

Jannik Kremer (links) und Maximilian Rüffer (3. v. l.) nehmen ihre Urkunden
aus den Händen des Brandenburger Bildungsstaatssekretärs, Herrn Jungkamp,
(2. v. r.) und des Vorsitzenden der Körber-Stiftung, Herrn Wriedt, (rechts) mit
ihrem Tutor entgegen. Foto:                 »Körber-Stiftung/David Ausserhofer«