Projektwoche „Abenteuerreise durch Europa“

In unserer Projektwoche (6.7.-10.7.2015) haben wir zum Thema „Abenteuerreise durch Europa“ gearbeitet. Wir haben jeder ein Land gezogen und dann über das Land recherchiert. Wir fanden interessante Informationen über berühmte Personen, Sehenswürdigkeiten, Bauwerke, die Landschaft, Flagge und über die Sprache heraus. Wir stellten in einem Bild zwei Figuren nach Keith Haring dar und zeichneten eine berühmte Person oder ein Bauwerk unseres Landes. Ein rotes und ein gelbes Männchen sollten durch verschiedene europäische Länder reisen und Abenteuer erleben. Alle Bilder bildeten zusammen eine Geschichte.

Zum Abschluss haben wir ein „Europäisches Frühstück“ gemacht. Jeder brachte eine Speise seines Landes mit, stellte sie vor und sagte in der Sprache: „Ich heiße…“ und „Guten Appetit!“. Die Projektwoche war für viele ein riesen Spaß. Unsere Bildergeschichten kann man jetzt im Treppenhaus ansehen.

Noëmi, 6a

Reise durch Europa

Geschichte zum Thema „Abenteuerreise durch Europa“

Das rote und das gelbe Männchen auf Abenteuerreise

Das rote und das gelbe Männchen beschlossen eines Tages: „Wir machen eine Reise durch Europa!“. Und so stiegen sie aus ihrem Bild und machten sich auf. Sie kamen an eine Küste und tauchten ins Meer. Dort trafen sie drei Taucher und sahen ein altes Wrack. Sie waren in Portugal. Als Nächstes tauchten sie bis nach Griechenland. Sie surften an Land. Es war eine wunderschöne Insel. Sie versteckten sich hinter Olivenbäumen. Plötzlich erschraken sie: Griechenland war in einer Eurokrise. Nach einem Besuch eines Tempels schwebten sie mit einem Hoverboard nach Schweden. Dort war ein großes Haus und IKEA stand darüber. Sie ließen noch schnell ein Foto von sich machen und dann ging es auch schon weiter mit einem Jet nach Finnland. „Ja, lass uns Skifahren!“, sagte der Rote. Aber der Gelbe hatte keine Lust: ,,Ich schau dir lieber zu“, erklärte er. Der Rote aber fuhr Ski, wobei er plötzlich seine Farbe änderte. „Hilfe“, schrie er, „schnell, wir müssen weiter!“ Und sie fuhren mit der Gondel in ihr fünftes Land, Frankreich. Vom Eifelturm sprangen sie mit einem Fallschirm runter. In der Ferne sahen sie ein Schiff. „Komm, ich habe Lust, schwimmen zu gehen!“, sagte der Rote. Und so fuhren sie mit dem Schiff nach Norwegen an eine Klippe. Lauter Menschen sprangen hier per Kopfsprung ins eiskalte Wasser. „Nein, hier gefällt’s mir nicht. Ich frier´ mich noch tot!“, sagt der Gelbe. Mit dem Drachengleiter ging es nach Litauen. Auf einer Insel sahen sie die Wasserburg. „Hier ist es immer noch kalt!“, beschwerte sich der Gelbe. „Uff, bist du denn nie zufrieden?“, fragte dagegen der Rote. „Aber ich habe eine Idee.“ Und so flogen sie mit den Drachengleitern in die Türkei. „Hier ist es schön.“, meinte der Gelbe und er ging gleich baden. Auf einmal sahen sie Erdogan auf einer Liege mit einem selbstgefälligen Lächeln. „Huch“, stieß der Rote aus, „schnell weg hier!“. Nach Luxemburg kamen sie mit der Skateboard-Seilbahn. Eine große Burg wartete auf sie. Vor Schreck über Jean Claude Junker und dass sie in Luxemburg waren, fiel der Gelbe von seinem Skateboard. Der Rote hüpfte schon weiter auf einem Pogo-Stick nach Bosnien-Herzegowina. Vor Freude vor dem netten Mann auf der anderen Seite tanzten sie über die Brücke hinüber. „Warte mal!“, grummelte der Rote. „Das ist Gavrilo Princip, ein bosnisch-serbischer Attentäter!“. Sie rannten an ihm vorüber nach Kroatien. Ein Braunbär stand vor einem Wasserfall und lauschte dem Plätschern. Auf einmal tauchte ein U-Boot auf, welches sie nahmen. Es fuhr unter Wasser ganz von selbst und kam erst wieder im Wassergraben der Plaza de Espana in Sevilla zum Vorschein. Sie stiegen aus. Ein Fächerverkäufer bot ihnen Flamencokleider an. „Lass uns tanzen und zwar richtig!“, sagte der Gelbe. So tanzten sie und tanzten sie, bis ihre Füße wehtaten. Das war das Ende ihrer schönen Abenteuerreise.  

Nele F., 6a