Frühlingskonzerte

des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner am 3. und 4. April 2014 in der Segenskirche und St. Marien

Ein Abend im April in einer Kirche im Süden Reinickendorfs. 130 Schülerinnen und Schüler freuten sich mit dem erwartungsvollen Publikum zusammen, die Ergebnisse der intensiven Probenarbeit der vergangenen Wochen und Monate zu präsentieren.

Das Publikum konnte mit einer Vielfalt an musikalischen Beiträgen begeistert werden und mit diesem Erfolg konnte eine weitere schöne musikalische Erinnerung für alle Beteiligten geschaffen werden.

Die Vorbereitung: Die Musikfahrten im Februar und März 2014

Auf den Fahrten nach Groß Dölln in der Schorfheide kam es dann zur intensiven Probenzeit. Der Chor war als erstes dran. Auf der Chorfahrt wurden Lieder nicht nur gesungen, sondern auch pantomimisch dargestellt. Inklusive buntem Abend hat die Chorfahrt mit all den Proben erheblich zum Erfolg des Konzertes beigetragen.

Dann kam die Orchesterfahrt, bei dem auch Berthas Bigband mitgefahren ist. Auch die Orchesterfahrt war für die Konzerte von großer Bedeutung, weil hier erstmals die Bilder einer Ausstellung in ganzer Besetzung geprobt wurden. Auch das Bläserensemble um Herrn Nauendorff hat hier erstmals zusammen an den Stücken gearbeitet. Auch die Tradition des Tanzabends wurde erhalten. Außerdem haben sich die verschiedenen Ensembles gegenseitig einige Stücke vorgespielt. Dabei kam es unter anderem zu einem Vorspiel von einer kleinen Tischmusik unter der Leitung von Max Halzl.

Die Konzerte und das Programm

Frau Randelhoff begrüßte ein erwartungsvolles Publikum. Mit vielen Flyern war das Konzert angekündigt worden. Und als die Solistin Sophia Eschenburg ihren ersten Ton spielte, hörten alle gebannt zu. Dirigiert wurde der erste Satz des Konzerts für Violine und Orchester von J.S.Bach in a-Moll von David Bui, der sich als ehemaliger Schüler sowohl im Orchester als auch im Chor freiwillig mit großem Einsatz engagiert hatte. Nach diesem Stück von Bach übernahm Frau Suckow den Taktstock und verzauberte das Orchester mit einem Stück aus Griegs Peer-Gynt-Suite: Solveijgs Lied. Anschließend spielte Nella Sayatz als Solistin den zweiten Satz von Mozarts Konzert in A-Dur für Klarinette und Orchester. Danach musizierten die Klarinetten, Saxophone und das Blech unter  der Leitung von Herrn Nauendorff ein Rondeau von Bach aus der zweiten Orchestersuite in h-Moll als Wechselspiel von zwei Chören. Anschließend trat der Unterstufenchor unter der Leitung von Frau Schwarzwälder auf und wurde bei Joshua fought the battle of Jericho von Max Halzl und David Bui begleitet. Danach sangen sie Ich lobe meinen Gott von Claude Fraysse auf Deutsch und Französisch und der gesamte Schulchor sang das Spiritual Deep River von H. T. Burleigh. Unter der Leitung von Frau Schwarzwälder sang der Leistungskurs Musik  Viva la Vida von Coldplay, arrangiert von J. Johannsen. Dann hatte sich das Publikum nach rechts zu drehen, denn dort saß Dae-Seong Hwang an seinem Instrument und neben ihm stand Felix Mehlinger (Trompete). In der Segenskirche spielte Dae-Seong zwar auf einem Keyboard, aber in der St. Marien-Kirche konnte er auf der Stockmann Orgel spielen. Sie spielten zusammen ein traditionelles Stück aus Norwegen: Mitt hjerte allid vancer. Um einen Kulturschock zu vermeiden, machte der Chor dann auch mit einer norwegischen Einlage weiter. Sie sangen das Gloria aus der Missa brevis von Knut Nystedt. Danach traten die Männerstimmen des Schulchores nun mit Du, meine Seele singe (von P. Gerhardt/ J. G. Ebeling; Satz von G. Wind) auf. Diese wurden durch das Bläserensemble unter der Leitung von Herrn Nauendorff abgelöst. Zweichörig wurde Matona mia cara von O. di Lasso vorgespielt. Anschließend sangen die Solisten  Susanne Funke, Corinna Pacher, Tim Gielsdorf und Linus Hollitzer mit dem Schulchor das Duo Seraphim von J. Gallus. Danach sang der Chor den dreiundvierzigsten Psalm Richte mich, Gott von Mendelsson in acht verschiedenen Stimmen. Ein überragender Klang. Es folgte dann „ein typisches Beispiel der Programmusik“, so Nella Sayatz: Mussorgskis Bilder einer Ausstellung nach einem Arrangement von Buchner-Fritsch, gespielt von Orchester und Bigband gemeinsam. Daraus gespielt wurden  Promenade 1, Das alte Schloss, Tuilerien, Promenade 2, das Ballett der Küken in ihren Eierschalen und das Große Tor von Kiew. Nach diesem „pompösen Abschluss“ (einige Zuhörer) setzten Schulchor und Orchester dem noch die Krone auf, indem sie gemeinsam zur Leier griffen und die Saiten anstimmten (Stimmt an die Saiten aus Haydns Oratorium Die Schöpfung). Zum Schluss wurden alle gemeinsam musizierend bei aufgegangenem Mond und wachenden Sternlein musikalisch entlassen.

Im Sinne des Musizierens,

Marietta R., Victoria B., Thorben K. und Leo K.