Vier Sommernächte und eine Dernierenparty

 

"Herzlichen Glückwunsch zu einer fantastischen Aufführung! Wow!!! Ich bin wirklich schwer beeindruckt. Was ihr da auf die Beine gestellt habt, ist einfach unglaublich. So viel Spielfreude auf der Bühne, so mutig und diese Chorszenen!!! Toll." I.S.

"Sehr lustig!"   "Das mit den Zwillingen war ja ausgeklügelt!"    "Der Puck-Chef [Oberon] war so super!"     " Das mit dem Koffer war so magisch, da konnten wir gar nicht lachen."  J.S.

"Dieser Oberon hat doch nicht wirklich an deinem Ohr gezogen?"

"Ich bin zu Hause und erzähle H. ganz begeistert von eurer Oper, von der Mühe, die darin steckt und die sich alle gegeben haben. Es war großartig! Ihr geht bei dieser Hitze alle über das eigentlich Mögliche. Hochachtung! So viel tolle Schüler*innen, Schauspieler*innen! Der kleine Chor war eine Überraschung, sehr schön gemacht! Alles! Und die Chöre waren sowieso meisterhaft. Ich mag gar nicht aufhören euch zu loben!"   S.G.

"Es war wunderbar, wir drei haben uns glänzend amüsiert!" M.A.

"Bravo! Ihr seid unglaublich!" A.S.

"A Midsummer Night's Dream an der Bertha: Es hat einfach nur Spaß gemacht, das zu erleben! Die Schüler:innen auf der Bühne und im Orchester haben vor purer Freude am Musizieren gesprüht. Auch der sorgfältigen Inszenierung, dem Bühnenbild und der musikalischen Leistung, die allesamt das Niveau einer Schulaufführung übertreffen, muss man ein riesiges Lob aussprechen." N.K.

"Gratulation!! Das war gestern sehr schön - tolle Stimmen und Instrumentalisten und super schöne Chöre!"  M.S.

"Herzlichen Glückwunsch dir und deinen Mitstreiterinnen zu dieser grandiosen Aufführung! Welch eine Leistung! Wir bewundern euch sehr für euer Engagement, eure Kompetenz und das viele Herzblut, das ihr da reingesteckt habt. Danke!" M.D.

Ein langer Anlauf ...

... bis zu den Vorstellungen

Unter tropischen Bedingungen fanden vom 17. - 20. Juni die Aufführungen unserer Oper "The Fairy Queen" statt. 

Ein Jahr lang dauerten unsere Vorbereitungen und je weiter wir vorwärts kamen, desto zahlreicher wurden erschreckenderweise die Aufgaben, die noch vor uns lagen. Purcells Semiopera ist ja eigentlich gar keine Oper, sondern Musik, die die Theateraufführung von Shakespeares Sommernachtstraum umrahmte und begleitete. Unsere erste Aufgabe bestand also darin, eine Fassung (Paula Fünfeck) zu erstellen, die diese Geschichte mit immerhin vier Handlungssträngen - woraus die unvorstellbare Zahl von 25 Solo-Rollen resultiert - verständlich erzählt. Dazu sollten wenigstens alle schönen Stücke beibehalten bleiben, ohne dass das Stück auf die Länge einer Barockoper anwächst. Dann mussten Noten für Chor und Orchester (Ina Goldenbaum) angepasst und geschrieben werden. Und ein Bühnenbild gemalt. Und Kostüme entworfen und angefertigt, mit denen sich alle identifizieren können. Und Szenen geprobt, bei denen alle aus ihrer Rolle heraus agieren können und, und, und ... 

Parallel studierte das Orchester seinen Part ein (Alina Suckow). Bei unserer ersten gemeinsamen Probe war längst nicht abzusehen, ob wir diese Mammutaufgabe am Ende wirklich bewältigen können. Aber es ist uns geglückt! Neben dem normalen Schulalltag oder neben Abiturprüfungen haben wir uns an Nachmittagen und Wochenenden in der Aula getroffen und an unserem Wunder gearbeitet. Spätestens nach der Generalprobe waren wir alle voller Vorfreude: Endlich können wir zeigen, was wir über so lange Zeit vorbereitet haben.

Und nun ist es plötzlich schon vorbei: Vier Vorstellungen und eine Dernierenparty liegen hinter uns. Aber wir schauen zufrieden auf unser Werk. Und wir werden alle noch lange davon zehren.

Ina Goldenbaum für den FB Musik

PS: Zu den Mitschnitten vom Donnerstag und Freitag erhalten alle Beteiligten Ende August Zugang. Hier ein erster Eindruck.

Opernaufführung

Der FB Musik lädt herzlich zum Besuch einer Vorstellung der Semiopera "The Fairy Queen" ein: Bekannte Gesichter in unbekannten Rollen in einer Komödie in einem verzauberten Wald bei Athen ...

Der Verein der Freunde bietet Pausenverpflegung. 

Kammermusikabend mit Vernissage

Am 6. März 2026 war es wieder so weit. Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen musizierten ein bunt gemischtes Programm von Bach bis Brubeck, umrahmt von einer Ausstellung mit Werken von Lieselotte Blaschka, Luca Djebbar, Nelle Born, Shari Jaquet und Leni Reichl, alle Schüler und Schülerinnen der Kunst-Leistungskurse QIV von Frau Bessonov und Herrn Hartung.

Die über zwanzig Mitwirkenden zeigten im Streichtrio, in Flötentrios, mit virtuosen Violinkonzerten und solistischen Klaviervorträgen, aber auch als Band und mit Filmmusik ihr Können und ernteten am Ende großen Beifall.

Besonders in diesem Jahr war, dass zwei der Künstler und ihre Lehrerin selbst auch am Klavier und am Schlagzeug zu hören waren. Chapeau!

Vielen Dank auch an unseren Förderverein, der in der Pause wieder für Getränke sorgte.

S. Prabava für den FB Musik

Probenfahrt nach Groß Dölln

Als wir am Morgen des 20. Februar nach Groß Dölln aufbrachen, konnten wir uns nicht vorstellen, dass dies der letzte Wintertag sein würde. Doch schon am Sonnabend früh rutschten wir auf frisch gefrorenem Regen zum Frühstück und bei unserer Abreise glich das Feriendorf einer Seenlandschaft. 

In zahlreichen Proben bewältigten wir ein erstaunliches Pensum und sind nun unserem Ziel, der Opernpremiere am 17. Juni, ein gewaltiges Stück näher gekommen. Wir kennen alle Chöre und können beginnen, die Szenen zu entwickeln. 

Natürlich kam auch die Abendunterhaltung nicht zu kurz. Am Freitag gab es Spiele und am Sonnabend beim Bunten Abend. Den organisierten wie immer die Zwölftklässler, bei deren eigenem Programmpunkt man gleich ziemlich melancholisch werden konnte: So viele gute Sängerinnen und Sänger, teils langjährige Chormitglieder, verlassen am Ende des Schuljahres den Chor! Das weitere Programm aus unterschiedlichsten Darbietungen ließ die Stimmung wieder heiter werden und die Tänze hätten noch bis in die Nacht weitergehen dürfen. Und so trafen wir dann ziemlich übernächtigt, aber glücklich am Sonntagnachmittag wieder in Berlin ein. 

I.G.

Probenfahrt des Kleinen Chores nach Rheinsberg

Zwei Tage nach Nikolaus machte sich der Kleine Chor bei Sonnenschein auf die Fahrt zum Schloss Rheinsberg. Das Kavalierhaus, der Gästeflügel des Schlosses, in dem auch das Schlosstheater liegt, beherbergt die Musikakademie Rheinsberg. Dort, wo im Sommer reger Opernbetrieb herrscht, haben Ensembles wie unseres in der übrigen Zeit des Jahres herrliche Probenbedingungen.

Wir haben unsere Zeit dort gut genutzt und in den schönen Probensälen unser Weihnachtsprogramm geübt, sind durch den Schlosspark bis zum Obelisken und zur Ruine gewandert - und sogar zum Supermarkt, haben das Schloss besichtigt, das nur für unsere Gruppe aufgeschlossen wurde und in dem es winterlich kalt war, in der Stille am Rheinsberger See wunderbar geschlafen (jedenfalls den größeren Teil der Nacht), viele Spiele gespielt und neben unseren Chorstücken und Rheinsberg auch uns gegenseitig besser kennengelernt.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Dezember 2025

Tristan und Isolde

Am Sonntag dem 23.11. waren wir, der Musik-Grundkurs des 12. Jahrgangs, in der Deutschen Oper bei einer Vorstellung von Wagners Oper „Tristan und Isolde“. Das Thema des 3. Semesters ist die Romantik und die Verbindung der Musik mit anderen Künsten, weshalb nichts näher lag als eine Oper zu besuchen. Um nach einer Stunde Anreise nicht schon gleich wieder nach Hause fahren zu müssen, haben wir uns für eine fünfstündige Vorstellung entschieden. 

Überzeugt hat uns die musikalische Darbietung des Orchesters, das die imposante Komposition Wagners beeindruckend zum Klingen brachte. Die Oper hat wenige handelnde Personen, die dafür besonders viel singen müssen. Einige von ihnen waren besser zu verstehen als andere. Dadurch, dass wir uns im Vorhinein schon mit der Handlung beschäftigt hatten, war diese trotzdem für uns verständlich. Außerdem konnte man Übertexte lesen, was jedoch von dem Geschehen auf der Bühne ablenkte. Das war jedoch nicht sonderlich problematisch, da die Inszenierung sowieso recht minimalistisch gehalten war. 

Leider konnten zwei Schüler unseres Grundkurses krankheitsbedingt nicht an dem Besuch teilnehmen. Wir hätten uns gewünscht, dass auch andere Opernbesucher so rücksichtsvoll gewesen und mit ihrem Husten zu Hause geblieben wären. 

Trotzdem war es eine sehr interessante Erfahrung, die wir auch anderen, die sich für Opern interessieren, ans Herz legen möchten. Aufgrund ihrer Länge empfiehlt sie sich allerdings eher nicht für einen ersten Opernbesuch. 

GK Musik 

26. November 2025

22. Domnacht

Am 07. November 2025 findet die 22. Domnacht statt. Unser Schulchor ist wieder dabei und lädt euch und Sie herzlich ein, mit diesem stimmungsvollen Abend im Berliner Dom die erste Schulwoche nach den Ferien ausklingen zu lassen!

Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden für Projekte gegen verdeckte Kinderarmut gebeten. Der Einlass beginnt um 19:00.