Kursfahrt Stralsund 2012

Unsere Kursfahrt des Fachbereiches Biologie nach Stralsund hatte ihre guten und schlechten Momente.

Sie begann mit einem komischen Anruf am Sonntag. Ervin erzählte, er wäre bereits in Stralsund und erkundigte sich, wo wir anderen eigentlich blieben. Anscheinend hat er vergessen, dass unsere Abfahrt erst für den folgenden Morgen geplant war. Das sorgte natürlich für einen amüsanten Einstieg in vier spannende Tage.

Der Treffpunkt, Montag 6 Uhr am Hauptbahnhof, war der Grund für mehr oder weniger unausgeschlafene Schüler und Lehrer, wobei die dreistündige Zugfahrt einigen Chancen zum Schlafen anbot. Das war auch nötig, denn der Rest des Tages verlief eher weniger ruhig. Nach einem von Schülern geplanten Stadtrundgang, war eine Führung durch das Stralsunder Meeresmuseum an der Reihe. Es war den meisten Schülern eindeutig anzusehen, dass sie jetzt lieber etwas Anderes tun würden…schlafen.

Das erste gemeinsame Abendessen am Grill wurde unterschiedlich aufgenommen, wobei die Meisten mit dem Salat  nicht zufrieden waren, jedoch das Fleisch mochten. Kurz darauf hatte eine kleine Gruppe noch genügend Energie, um einen Trip zum Strand zu unternehmen und dort zu baden.

Nach einer kurzen und unbequemen Nacht in den quietschenden Betten des Hostels stürzten sich die Schüler auf das Frühstücksbuffet. Für das Essen hatten wir jedoch nicht besonders viel Zeit, denn danach machten wir uns auf den Weg zum Hafen, um mit einer Fähre 2 ½ Stunden nach Hiddensee zu fahren. Dort stürmten wir den einzigen Supermarkt, um uns für die nächsten Stunden mit Essbarem einzudecken. Das war auch sinnvoll, da uns nach einer kurzen Exkursion in die Heidewiesen und einem Gespräch mit einem Schäfer, eine anstrengende Heide-Rausreiß-Aktion bevorstand. Zwischen Kreuzottern und Spinnen setzten wir die Heidelandschaft wieder instand.

Danach stiefelten wir schweißdurchnässt durch die Dünen und erfuhren noch mehr über die Landschaft von Hiddensee. Das Highlight dieses Tages war Lennarts tollkühner Sprung von einer Düne, bei dem er sich die Hand an einer Glasscherbe aufschlitzte. Die Blutung konnte vorerst schnell mit Pflastern gestoppt werden, bevor er dann beim Arzt abgegeben wurde. Währenddessen hatte der Rest der Gruppe Freizeit. Am Abend, nachdem Lennart vom Arzt behandelt worden war, ging es mit der Fähre zurück nach Stralsund.

Der Mittwoch begann etwas ruhiger. Vormittags hörten wir einen Vortrag über Gewöhnliche Schweinswale und besuchten danach das Ozeaneum. Am Abend schauten wir alle gemeinsam das Fußballspiel Deutschland gegen Holland an, was als Höhenpunkt der Kursfahrtgalt. Der Sieg von Deutschland trug natürlich zur tollen Stimmung in der Gruppe bei.

Darauf folgte die letzte Nacht im Hostel, die von Streichen und Spaß geprägt wurde.

Am nächsten Morgen wurden die Taschen gepackt, die Bettwäsche abgezogen und die Zimmer aufgeräumt. Danach hielten Bastian und Fabian einen kurzen Vortrag über die Überfischung der Meere und ihre Folgen. Trotz des schlechten Wetters marschierten wir danach mit Handgepäck zum Strandbad Stralsund. Nach einer Stunde durften wir in die Stadt gehen. Dort wurde gegessen, Proviant für die Fahrt und das ein oder andere Andenken oder Mitbringsel gekauft.

 

Schließlich ging es um 16 Uhr zum Bahnhof und von dort aus über Umwege zurück nach Berlin

Giovanni Guillermo Mierke & Vivien Schal