Badmintontrainingslager 2011: Kienbaum

Bereits um 15 Uhr am Sonntag, dem 10.April, durften die elf Schülerinnen und Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums in der seit 1997 offiziell anerkannten Trainingslagerstätte Kienbaum antreten.

Dort stand ihnen ein Badmintontrainingsprogramm bevor, das sie jedoch nicht allein bewältigen mussten. Sie bekamen Unterstützung von 17 Schüler und Schülerinnen des John-F.-Kennedy-Gymnasiums.
Nach der ungefähr einstündigen Fahrt bezogen die hochmotivierten Sportler und Sportlerinnen ihre Zimmer, packten die notwendigsten Sachen in ihre Taschen und machten sich gleich auf den Weg zu der ca. 1km entfernten Sporthalle. Die erste Trainingseinheit begann mit einer anstrengenden Erwärmung.

Anschließend wurden die Schüler und Schülerinnen in verschiedene Gruppen eingeteilt und begannen mit dem intensiven Üben verschiedener Schlagtechniken.
Nach dem Abendessen, bei dem die Schulen getrennt saßen, ging es weiter in den Kraftraum, in dem sich jede/r selbst aussuchen konnte welche Übung er/sie wie lange ausübt. Nach einer halben Stunde nutzten Einige die Gelegenheit und besuchten das Hallenbad. Gegen 21 Uhr trudelten auch die Letzten wieder in ihren Zimmer ein. Von der – beim Mittagessen herrschenden – Segregation war jedoch am Abend nichts mehr zu merken. Die Schüler und Schülerinnen des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums und des John-F.-Kennedy-Gymnasiums harmonisierten sehr gut miteinander.

Am nächsten Tag hieß es bereits um 7:30 Uhr „raus aus den Federn“ für die insgesamt 28 Sportler und Sportlerinnen. Nach einem ausgiebigen Frühstück begann die erste Trainingseinheit des Tages – wie immer – mit einer anstrengenden Erwärmung unter der Leitung der Berliner-Meisterin U19 - Jenny Steinke.
Das Training erfolgte wieder in Gruppen, nach dem Verfolgen eines ausgezeichneten und spannenden Spiel. Erst lag der Schwerpunkt auf den Doppel-Spielen, später auf den Mixed-Spielen. Die Pause zwischen Training und Mittagessen nutzten viele um zu ihren Zimmern zurückzulaufen, zu duschen oder einfach um sich ein bisschen zu entspannen.
Nach dem Mittagessen schnappte sich die Hälfte der Sportlerinnen und Sportler ein Fahrrad und alle gingen gemeinsam zu einem nahe gelegenen Übungsplatz, wo sie eine halbe Stunde lang trainierten.

Das Badmintontraining fing nach einer 30-minütigen-Pause wieder an, wobei die Sportler und Sportlerinnen, die auf das Bundesfinale vorbereitet wurden, getrennt von den restlichen Sportlern, die ihr Training mit einem Kaiserspiel beendeten, trainierten. Das anschließende Abendessen bot vielen Sportlern Erholung und Stärkung. Danach trainierten die Schülerinnen und Schüler unterschiedlich lang im Kraftraum. Darauf beschlossen die Einen das Badmintonvideo von Profi-Spielern angeregt zu verfolgen, während andere sich beim Tischtennisspielen im Kraftraum vergnügten. Den letzte Abend verbrachten die Sportler mit lernen oder Kartenspielen.
Und wieder hieß es um 7:30 Uhr „raus aus den Federn“. Das schlechte Wetter hob die verschlafene Laune der Sportler beim Frühstück nicht besonders. Die letzten beiden Trainingseinheiten, die durch das Mittagessen getrennt voneinander waren, verbrachten die fleißigen Sportler mit einem Doppelturnier. Nach der Siegerehrung wurden die Zimmer aufgeräumt. Gegen 16:00 Uhr erfolgte die Abreise. Erschöpft, aber glücklich und mit einem starken Muskelkater am ganzen Körper, kamen die Schülerinnen und Schüler zu Hause an. Durch die schnell geschlossenen Freundschaften zwischen den Sportlern der einzelnen Schulen hoffen diese auf ein baldiges Wiedersehen – eventuell auch 2012 wieder in Kienbaum.


B. Stegmann, Kl 9c; 27.05.2011