Skifahrt 2013 - Bericht für die Homepage

Vom 17. bis zum 25. Januar fand auch in diesem Jahr wieder die traditionelle Skifahrt des 11. Jahrgangs statt. Begleitet von Frau Werner, Herrn Könnecke und Herrn von Leupold haben wir 26 SkifahrerInnen wunderbare sieben Tage auf den traumhaften Pisten des österreichischen Landes Salzburg verbracht.

Untergebracht in einer Herberge in St. Michael im Lungau, die mit ihrer Sauna und modernen Einrichtung eher einem Hotel glich, konnten wir nicht nur während des Unterrichts bei fast durchgehend optimalem Skiwetter die Woche in vollen Zügen genießen.

Als es am Donnerstag los ging – Schuhe und Ski aus dem Keller, rein in den Bus – war die Stimmung zunächst noch gedämpft und von Vorfreude erst vereinzelte Schauer. Aber als wir Berlin verlassen hatten und mit dem Bus Richtung Süden fuhren, wurde das Wetter zwar immer schlechter, die Laune aber stieg doch an.

Besonders als wir dann an einer Raststätte halt machten, die auch ein Feinschmeckerrestaurant mit dem goldenen „M“ aufzuweisen hatte, wie es unser Busfahrer René nannte. Nachdem wir in Gera noch ein paar Mitfahrer eingesammelt, noch einige Stunden Fahrt und viele Österreicherwitze hinter uns gebracht hatten, kamen wir schließlich in den frühen Abendstunden an unserem Quartier an – Aussteigen, obligatorische Belehrung, Abendbrot, Schuhe und Ski aus dem Bus, rein in den Keller, Anprobe, Hände waschen, Zähne putzen, ab ins Bett.

Am nächsten Morgen um 08:00 Uhr Frühstück (alle da! keiner im Nachtgewand!): Vorfreude und Motivation in Tüten. Ab 09:00 Uhr Schuhe und Ski aus dem Keller, rein in den Bus, Helme nicht vergessen und eine halbe Stunde „Ich weiß leider nicht mehr, wie Du aussiehst … schei.. egal!“ (der Klassiker der Fahrt) später standen wir dann zum ersten Mal auf Skiern auf der Piste und das Training begann. Sechs Stunden – mit Mittagspause – später wieder Abfahrt, puh! erster Tag geschafft.

Erwärmung
Gruppenfoto
Mittagspause

Zweiter Tag: »Same procedure like yesterday!«

Am dritten Tag war aus statistischen Gründen Ruhetag, da die Unfallkasse Berlin jedem ihrer Versicherten diesen Tag als Ruhetag ans Herz legt. So wurde in der Lounge fleißig dem Glücksspiel gefröhnt (wir sind allerdings ohne dass uns eine Klage anhängig geworden wäre davongekommen) und die ansässige Pizzaindustrie von einem Konjunkturprogramm unsererseits angekurbelt.

Die darauf folgenden Tage waren bis auf den Wechsel der Pisten »business as usual«. Am Mittwoch Nachmittag durften wir dann in kleinen Gruppen fahren, um noch einmal für die Prüfung zu üben oder schlicht menschliche Lawinen zu imitieren. Solcherlei abzustellen galt es dann am nächsten Morgen. Prüfung: 1. mittlere Radien; 2. Stoppschwung; 3. „geländeangepasstes, freudbetontes“ Fahren.

Danach noch einmal alles Gelernte vergessen und fahren, wie es einem gefällt. 16:00 Uhr einpacken, ab 17:00 Uhr alles in den Bus, 18:30 Uhr Abfahrt – Nachtfahrt.

In den frühen Morgenstunden überfuhren wir dann die Grenzen unserer geliebten Bundeshauptstadt und gegen 06:00 Uhr dann auch die des Parkplatzes unseres geliebten Supermarktes. Ein „Schuhe und Ski aus dem Bus, rein in den Keller“ später, war die Skifahrt auch schon vorbei und alles zerstreute sich gen warmer Behausung.

So ging eine Woche Skifahrt schnell vorbei, für alle, denke ich, war sie ein Erlebnis, das man gerne wiederholen kann. Ich empfehle sie jedenfalls weiter.

Xanti Robinson Alex, II. Sem.