Vier Landessieger im Judo bei „Jugend trainiert für Olympia“ 2016

Am Freitag, den 17. 06. 2016, starteten die Judoka der „Bertha“ ihren Ausflug zum alljährlichen Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ im Judo im Sportforum in Hohenschönhausen. Wir traten in einer gemischten Gruppe aus Vereinssportlern mit Wettkampferfahrung und AG-Sportlern, die teilweise ihren ersten Wettkampf bestritten, an.

Mit 341 Meldungen erwartete uns wie im letzten Jahr wieder eine Mammut-Veranstaltung. So warteten zwei unserer Sportler 4 bis 5 Stunden nach dem Wiegen bis zu ihrem ersten Einsatz! Aber unsere Judoka trotzten diesen Bedingungen und gingen alle beherzt zu Werke.

Den Anfang machten die Mädchen der Wettkampfklasse (WK) IV. Alle drei Starterinnen hatten volle Listen und mussten sich einer starken Konkurrenz stellen. Für Tara und Jette war es der erste Wettkampf in dieser Sportart und so ist es umso erfreulicher, dass sie nicht chancenlos waren, sondern einige Kämpfe gewinnen konnten. Für Jette wurde es Platz 7 und Tara verpasste die Medaillenränge knapp und landete auf Platz 5. Platz 7 konnte ebenfalls Antonia, unsere Vize-Meisterin des letzten Jahres, erreichen. Sie hatte in diesem Jahr ein besonders schweres Los, da sie am unteren Ende ihres Gewichtslimits antreten musste, das so breit gesteckt war, dass ihre Gegnerinnen zum Teil deutlich schwerer waren. Im Judo ist ein Gewichtsvorteil von 5% bereits sehr erheblich und somit konnte Antonia nach einem guten Turnier mit einigen Wertungen und Siegen auch mit der etwas schwächeren Platzierung zufrieden sein.

Die Jungs der WK IV hatten ebenfalls allesamt volle Teilnehmerlisten und mussten bis zu 5 Kämpfe absolvieren, bevor der Wettkampf beendet war. Linus, als jüngerer Jahrgang (er musste 5 Stunden auf seinen ersten Einsatz warten), kämpfte ein gutes Turnier und verpasste Bronze nur knapp. Im Verlauf des Wettkampfes konnte er starke Gegner bezwingen und scheiterte nur an kleinen Unaufmerksamkeiten und landete am Ende auf Platz 5. Ebenfalls einen starken Tag hatte Joshua, der bereits im vergangenen Jahr einen 5. Platz erkämpfte. Er konnte dies Jahr noch Einen drauf legen, siegte 4 Mal und beendete das Turnier auf einem sehr guten Bronzerang. Leonhard, wie Linus erst seit diesem Jahr auf unserer Schule, konnte unser Team erfolgreich verstärken und erwischte einen starken Tag. Er konnte seine Wettkampferfahrung einbringen, behielt auch in kritischen Situationen die Übersicht und gewann alle seine vier Kämpfe vorzeitig mit der höchsten Wertung – eine starke Leistung. Er errang somit den Titel des Berliner Schulmeisters für unsere Schule.

Die nachfolgenden Altersklassen waren auch in diesem Jahr zahlenmäßig etwas weniger stark besetzt, sodass sich in den WK III bis I die Wartezeiten etwas reduzierten.  Auch hier traten Judo-Neulinge und „alte Hasen“ mit Wettkampferfahrungen aus den Vereinen an. Unsere zwei „Neulinge“ Nele und Stina schlugen sich wacker und konnten den Wettbewerb auf dem fünften Platz, knapp hinter den Medaillenrängen, beenden. Besonders Nele zeigte Kampfwillen und eine „starke Hüfte“ und konnte einen schönen Ippon-Wurf anbringen. Ariyan, ebenfalls eine Verstärkung des Teams seit diesem Jahr, gelang eine Bronzemedaille.

Den wahrlich krönenden Abschluss lieferten unsere drei „alten“ wettkampferfahrenen Vereinssportler Charlotte, Luca und Felix, die alle ihre Kämpfe souverän gewinnen konnten und somit alle drei ihren Titel des Berliner Schulmeisters im Judo aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen konnten.

Wir freuen uns über 4 Titel, 2x Bronze, 4 fünfte Plätze und 2x Platz Sieben! Herzlichen Glückwunsch!

Auf ein Neues im nächsten Jahr – hoffentlich mit einem noch etwas größeren Team!

C. von Leupoldt

Volleyballerinnen verpassen knapp das Treppchen

 

Am 17. März 2016 fand in der Werner-Seelenbinder-Halle die Finalrunde der Mädchen von „Jugend trainiert für Olympia“ (WK III) statt.

Leider mussten wir stark geschwächt ohne unsere Kapitänin Clara antreten, die erkrankt war. So konnten wir uns in der Vorrunde zwar als Gruppenzweiter (ein Sieg, ein Unentschieden) noch für das Überkreuzspiel gegen den Sieger der anderen Vorrundengruppe qualifizieren, trafen dort jedoch gegen den späteren Turniersieger (Immanuel-Kant-Gymnasium aus Lichtenberg) und verloren deutlich mit 0:2.

Im Spiel um Platz 3 gegen die Gustav-Heinemann-Schule aus Tempelhof-Schöneberg mobilisierten die Mädchen nach dem ersten verlorenen Satz (20:25) nochmals alle Kräfte und gewannen den zweiten Satz deutlich mit 25:8, das Spiel schien zu kippen, die Bronzemedaille winkte... Leider fanden wir im Entscheidungs-satz nicht schnell genug in unser Spiel und die Gegner konnten den Satz mit 15:10 für sich entscheiden.

So blieb leider nur ein undankbarer vierter Platz - und einige traurige Gesichter. Aber es darf nicht vergessen werden: Claras überraschende Absage am Turniermorgen hat die Mannschaft gut weggesteckt! Sophie und Sarah übernahmen die Führungsarbeit. Miria, die unser Team I eigentlich nur komplettierten sollte, hatte nun aufgrund der veränderten Situation große Spielanteile, die sie prima meisterte.

Und vielleicht können wir ja im nächsten Jahr in voller Besetzung antreten...

 

Patricia Fischer

Auch die Volleyballerinnen auf Erfolgskurs bei JtfO

Die Volleyballerinnen von Team I und II
Eine für alle!

 

Am 16. Februar vertraten uns gleich zwei Teams in der Max-Schmeling-Halle bei der Qualifikationsrunde von „Jugend trainiert für Olympia“ (WK III der Mädchen).

Es kämpften 15 Mannschaften aus ganz Berlin um sechs Finalplätze. Dazu wurden sie in drei Staffeln aufgeteilt und spielten in diesen jeder gegen jeden (4:4 auf 7x7m) und zwar jeweils genau zwei Sätze.

Das Team I mit Clara, Salome, Sarah, Sophia und Olabisi verlor nur einen einzigen Satz gegen das Robert-Havemann-Gymnasium und erspielte hier nur ein Unentschieden. Allerdings waren die übrigen Gegner keine Hürde und unsere Mädchen hielten sich perfekt an die Vorgabe, keinen Punkt zu verschenken, denn am Ende entschied dann wirklich das Ballverhältnis über die Platzierung. Das BvS-Team I konnte sich mit einem Vorsprung von 23 Ballpunkten letztlich gegenüber dem Havemann-Team durchsetzen und belegte den 1. Platz in seiner Staffel.

Insbesondere Mannschaftsführerin Clara überzeugte auf dem Feld. Ihre sehr zuverlässige Annahme brachte Ruhe ins Spiel und ihre harten Angriffe bescherten uns viele Punkte. Ganz besonders glänzte sie durch ihre präzisen, flach fliegenden Aufschläge. Die in diesem Jahr erstmals im WK III eingeführte „Portugal-Regel“ verhinderte, dass Clara Aufschlagserien im großen Stil zeigen konnte. Gemäß dieser Regel muss nämlich nach zwei Punkten in Folge das (im Ballbesitz bleibende) Team eine Position drehen.

Die weiteren Spielerinnen agierten ebenfalls erfolgreich, allerdings könnten sie in der Finalrunde noch ein wenig mehr das tief versteckte „Teufelchen“ aus sich herauslassen. Der Gegner darf auf dem Feld durchaus ein wenig „härter“ behandelt werden. Nach dem Abpfiff kann man ja immer noch sein super sympathisches, zurückhaltendes und vorsichtiges Wesen zeigen...

 

 

Unser Nachwuchsteam entspannt während der Spielpause
In der Max-Schmeling-Halle wurde auf sechs Feldern gespielt

Unser Nachwuchsteam sollte erstmals Wettkampfluft schnappen. Es reichte diesmal leider nicht für einen Sieg, aber die Mädchen haben in allen Begegnungen schön mitspielen können und somit echtes Volleyball-Feeling spüren können.

Besonders hervorzuheben ist hier der Einsatz von Miria, die als ursprüngliches Mitglied des Teams I bereit war, das Nachwuchsteam anzuführen. Charlotte, Luisa, Nathalie, Katharina und Sophia haben ihr Talent hervorragend unter Beweis gestellt. Aber leider reicht allein die schulische Ausbildung nicht aus, um die vorderen Plätze zu erreichen (zumal einige überhaupt erst ab November erstmals mit dieser tollen Sportart in Berührung gekommen sind). Mit regelmäßigem Training und weiterer Wettkampferfahrung gäbe es jedoch viel Potential....

Vielleicht entscheidet sich nun ja die eine oder andere für ein zusätzliches Hobby?

Es war ein durchweg erfüllter Wettkampftag mit viel guter Laune (und noch mehr Schokolade), der ganz sicher zahlreiche Erfahrungen und schöne Erinnerungen hinterlassen hat.

Und im März tritt unser Team I (dann mit kleinen „Hörnchen“ auf dem Kopf) beim Finale an...

 

Patricia Fischer