Ski - Eat - Sleep – Repeat

Am 14.2. stehen wir um 7.30 auf dem Rewe-Parkplatz. Unser Bus ist schon da und obwohl wir alle noch ein bisschen müde sind, ist die Aufregung groß. Gemeinsam tragen wir die Ski aus der Schule in den Bus und dann geht die zehn stündige Fahrt auch schon los. Entgegen aller Erwartungen geht die Reise mit Kartenspielen und Musik schnell vorbei und wir kommen in unserem ‘Hotel’ an.

Ein Abend zum Ankommen, Auspacken und Essen und dann fängt am nächsten Morgen auch schon das Skifahren richtig an.

Unsere vier Anfänger bekommen bei Frau Werner und bestem Wetter extra Unterricht, während sich die 16 Fortgeschrittenen zusammen mit Herrn Könnecke einfahren. Nach einer einstündigen Mittagspause mit einem warmen Essen geht es am Nachmittag weiter. Als wir uns schließlich um 16.00 am Ski-Depot  wiedertreffen sind wir natürlich alle erschöpft - aber trotzdem bester Laune, u. a. weil keiner mehr seine Ski zurück zum Hotel tragen muss.

Am Abend geht es dann sogar freiwillig früh ins Bett, schließlich müssen wir jeden Morgen den Skibus um 8.50 bekommen. Aber die Mühe lohnt sich! Unsere Anfänger machen große Fortschritte und am Ende des 4. Tages dürfen wir zum ersten Mal frei fahren - in Kleingruppen „brettern“ wir die Pisten runter - jeder ganz so wie er „will“. Eine erfreuliche Abwechslung.

Allerdings bereiten wir uns auch für die bevorstehende Prüfungsfahrt vor. Mittlere Radien und generell die Technik stehen auf dem Plan - die scheinen noch nicht so die Stärke unserer Gruppe zu sein. Aber auch das entwickelt sich, nachdem wir in kleinen Videos sehen, wie wir selber fahren und nun genau wissen, was wir verbessern müssen.

Tag 5, wir üben weiter und bereiten uns auf den Theorie-Test am Abend vor. Als wir dann nur einen Multiple-Choice-Test vor uns haben, sind wir alle erleichtert. Nach einem gemeinsamen Abend mit dem Spiel “Werwölfe” endet unser Tag.

Prüfungstag: Es gibt eine Probeabfahrt und danach wird es ernst. Während die einen noch in der Kälte warten, haben die anderen die Strecke schon hinter sich und treffen sich am Rand der Piste wieder, um sich eine heftige Schneeballschlacht im Pulverschnee zu liefern.

Am letzten Tag dann eine besondere schwarze Piste: Ein Teil der Gruppe fährt mit der klapprigen Gondel auf den Gipfel hoch. Doch dort erwartet uns nicht nur einfach eine schwarze Piste, sondern ein umwerfendes Panorama. Während die unteren Skihänge in den Wolken hängen, ist man nun über den Wolken. Auch die Piste ist super toll, kaum befahren und mit neuem Schnee - da hat sich auch die Fahrt in der doch ziemlich baufällig wirkenden Gondel gelohnt.

Zurück im Hotel müssen wir allerdings schnell fertig werden mit dem Kofferpacken, denn wir fahren gleich nach dem Abendessen los. Mit guter Laune und jeder Menge schöner Erinnerungen geht es - leider - nach Berlin zurück

Lucie Erdmann