„Das war mein bestes Tischtennis, das ich je gespielt habe“

– Berthas Team erreicht Platz 4 bei Jugend trainiert für Olympia (WK0)   Nachdem wir im letzten Jahr unsere Teilnahme bei „Jugend trainiert“ wegen der Terminüberschneidung mit dem Careers-Day abgesagt haben, wurde die Bertha am 23. Januar 2018 von einer in großen Teilen neuen, stark verjüngten Mannschaft vertreten: Nico, „Toni“, Joseph, Aaron und James. Die elf Teams wurden auf drei Vorrundengruppen aufgeteilt. Nach den zwei Doppelbegegnungen fanden vier Einzel über jeweils drei Gewinnsätze statt, wobei der Spielstärkste (also der an Position 1 gesetzte Spieler gegen die Nr. 1 des Gegners antrat, die Nr. 2 gegen die 2 des Gegners etc.). Unser Team traf in der Vorrunde zunächst auf einen sehr schwachen Gegner, sodass sich die Nervosität legte und die Doppelpartner sich noch einmal gut miteinander abstimmen konnten. Nach dem 6:0-Sieg trafen wir jedoch auf sehr starke Kontrahenten, die alles abforderten und denen wir uns nach sehr spannenden Spielen mit 2:4 (Carl-von-Ossietzky-Gym.) und sogar 1:5 (Hannah-Arendt-Schule) leider geschlagen geben mussten. Trotz der Niederlagen waren unsere Schüler stolz, weil sie aufgrund der starken Gegner eigene Grenzen überschritten und in einigen Fällen ihr bestes Tischtennis ihrer (Vereins-)Kariere an diesem Tag zeigten. Als einer der besten Drittplatzierten der Vorrunde durfte unser Team an der Finalrunde der besten 8 Teams teilnehmen, die im KO-System ausgetragen wurde. Der erste Gegner (Albrecht-Dürer-Gym. - Sieger einer anderen Vorrundengruppe) wurde deutlich mit 5:1 geschlagen. Allerdings erwies sich das Emmy-Noethe-Gym. danach als sehr stark und verwies unser Team auf das kleine Finale (Spiel um Platz 3). Hier trafen wir erneut auf das Carl-von-Ossietzky-Gym., das sich auch bei der zweiten Begegnung als das bessere Team erwies. Unser Bertha-Team belegt also einen verdienten vierten Platz, auf den es stolz sein kann! Insgesamt wurde deutlich, wie großartig diese Sportart ist: die Teams aller Schulen gingen unabhängig von der Spielstärke extrem respektvoll miteinander um. Die Erfahrenen coachten ihre Mitspieler fachlich fundiert und psychologisch sehr geschickt. Die Atmosphäre in der Halle – so der übereinstimmende Eindruck der Betreuer, die sonst andere Ballsportarten betreuen – war geprägt von großem Kampfgeist gegen den Gegner, aber auch stets vom Kampf gegen das eigene ICH (Konzentration halten, Fehler wegstecken, nicht aufgeben) und einem respektvollen, freundlichen und fairen Umgang miteinander!!! P. Fischer