So revolutioniert man Autorenlesungen richtig

Nach dem Besuch der Lesung mit Jandy Nelson am 17. September 2015 schrieben die Schüler der Klasse 10b dazu Rezensionen, Glossen und Leserbriefe. Ein Beispiel wird hier stellvertretend veröffentlicht. Nach dem Besuch der Lesung mit Jandy Nelson am 17. September 2015 schrieben die Schüler der Klasse 10b dazu Resensionen, Glossen und Leserbriefe. Ein Beispiel wird hier stellvertretend veröffentlicht.  

„Wir wollen die Autorenlesungen revolutionieren.“ So oder so ähnlich müssen die Gedanken der Organisatoren der Lesung zum Buch „I`ll give you the Sun“ von der Amerikanerin Jandy Nelson ausgesehen haben. Während früher den größten Teil der Lesung Autoren aus ihrem Buch vorlasen oder Fragen beantworteten, wurde bei dieser Lesung im Rahmen des Literaturfestivals scheinbar alles daran gesetzt, die Redezeit der Autorin zu minimieren. Hierzu wurden drei Schülerinnen aus einer Gruppe eingeladen, die sich lustigerweise Literaturexperten nennt. Sie waren dazu da, ihre Vermutungen, was die Autorin auf diverse Fragen antworten würde, zu äußern, und schafften es bemerkenswerterweise, jede Frage so zu verbiegen, dass die Antwort lautete, dass das Buch sehr speziell und poetisch geschrieben sei. Die Fragen, die die Autorin tatsächlich selbst beantworten durfte, wurden dankenswerterweise noch einmal ins Deutsche übersetzt, was eine sehr sinnvolle Idee war, da man bei einem Publikum, bestehend aus 10- und 12-Klässlern, praktisch gar keine Englischkenntnisse voraussetzen kann. Jandy durfte aber natürlich nicht nur keine Fragen beantworten, das Vorlesen wurde ihr auch noch abgenommen, indem erst von einem Sprecher gefühlt das halbe Buch auf Deutsch vorgelesen wurde und der Moderator freundlicherweise die englischen Stellen übernahm. Durch diese tollen Hilfsmittel wurde die tatsächliche Redezeit von Jandy Nelson auf ca. 10 Minuten gekürzt. Voller Elan wurde in der sich an die eigentliche Lesung anschließenden Fragerunde eine ganze Frage gestellt, wobei eigentlich nur die Frage im Raum stand, wann die Lesung endlich endet. Eine echte Revolutionierung. Philipp H., Klasse 10b „Wir wollen die Autorenlesungen revolutionieren.“ So oder so ähnlich müssen die Gedanken der Organisatoren der Lesung zum Buch „I`ll give you the Sun“ von der Amerikanerin Jandy Nelson ausgesehen haben. Während früher den größten Teil der Lesung Autoren aus ihrem Buch vorlasen oder Fragen beantworteten, wurde bei dieser Lesung im Rahmen des Literaturfestivals scheinbar alles daran gesetzt, die Redezeit der Autorin zu minimieren. Hierzu wurden drei Schülerinnen aus einer Gruppe eingeladen, die sich lustigerweise Literaturexperten nennt. Sie waren dazu da, ihre Vermutungen, was die Autorin auf diverse Fragen antworten würde, zu äußern, und schafften es bemerkenswerterweise, jede Frage so zu verbiegen, dass die Antwort lautete, dass das Buch sehr speziell und poetisch geschrieben sei. Die Fragen, die die Autorin tatsächlich selbst beantworten durfte, wurden dankenswerterweise noch einmal ins Deutsche übersetzt, was eine sehr sinnvolle Idee war, da man bei einem Publikum, bestehend aus 10- und 12-Klässlern, praktisch gar keine Englischkenntnisse voraussetzen kann. Jandy durfte aber natürlich nicht nur keine Fragen beantworten, das Vorlesen wurde ihr auch noch abgenommen, indem erst von einem Sprecher gefühlt das halbe Buch auf Deutsch vorgelesen wurde und der Moderator freundlicherweise die englischen Stellen übernahm. Durch diese tollen Hilfsmittel wurde die tatsächliche Redezeit von Jandy Nelson auf ca. 10 Minuten gekürzt. Voller Elan wurde in der sich an die eigentliche Lesung anschließenden Fragerunde eine ganze Frage gestellt, wobei eigentlich nur die Frage im Raum stand, wann die Lesung endlich endet. Eine echte Revolutionierung.

Philipp H., Klasse 10b