Die Gewinner*innen des Schreibwettbewerbs 2021 stehen fest! Wir danken der wundervollen Jury und den ebenso wunder-vollen Geschichtenschreiber*innen!

Klassen 5 / 6

(Jury: Frau Schwericke, Dora L., Emma B., Frau Schrimpf)

1.Len D.: „Der Wolf und die sieben Geißlein“ (5b)

Len verknüpft in seiner Kurzgeschichte „Der Wolf und sieben Geißlein“ lustig und originell das bekannte Märchen mit den Alltagselementen eines gewöhnlichen Schülerlebens und schreibt anschaulich wie flüssig. Das Märchen wird kreativ und unterhaltsam unserer heutigen Zeit angepasst. Amüsant und leichtfüßig ist die Geschichte gelungen.

2. Georg A.: „Ach wie gut, dass er nicht weiß…“ (5c)

In seiner Kurzgeschichte mit dem Titel „Ach wie gut, dass er nicht weiß…“ schreibt Georg über eine betrügerische Suche – eigentlich nach der Lieblingsschokolade – und nimmt dabei Brüder und deren kleine Konkurrenzen lustig aufs Korn. Seine Beschreibungen sind lebendig und detailliert, die abschließende Wende ist erahnbar, doch schlau.

2. Anne M.: „Ingruns Kräuter“ (6c)

Die Kurzgeschichte „Ingruns Kräuter“ von Anne ist sprachlich elegant und spannend geschrieben und spielt im Mittelalter zur Zeit der Hexenverbrennung. Sie thematisiert damit mutig ein grausames historisches Phänomen, für das sie aber dank der Formel "Ach wie gut, dass niemand weiß..." ein erleichterndes und geschicktes offenes Ende findet.

3. Platz Luis K.: „Ach wie gut, dass niemand weiß…“ (5b)

In der Kurzgeschichte von Luis geht es um ein ehrenwertes Anliegen – die Rettung eines Tierheims – und dessen wundersame Lösung dank einer gewitzten und einfallsreichen Idee: Küken, die Papier in Geld verwandeln, spazieren dabei durch die Szenerie und überraschen den Leser.

 

Klassen 7 / 8

(Jury: Herr Saathoff, Frau von Foullon, Frau Velikov, Nele F.)

1.Elena S.: "Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich nicht nur Hassan heiß" (8a)

Die Autorin hat es verstanden, das Märchenzitat als Anlass für einen inneren Konflikt und ein sehr wichtiges Thema zu verwenden. Der Konflikt der Hauptfigur besteht dabei nicht etwa in einem Identitätskonflikt; was momentan ja beinahe schon ein Modethema ist, sondern eine Art Loyalitätskonflikt gegenüber ihrer Mutter. Uns hat besonders die Selbstverständlichkeit gefallen, mit der ein Jugendlicher von seinem Anderssein erzählt, dazu kommt eine sehr natürliche, frische Erzählstimme - sehr schön!

2. Daria F.: "Lügen haben kurze Beine (und können nicht Tennis spielen)" (8a)

Auch wenn der Text Längen aufweist, liegt insgesamt eine lebendig und humorvoll erzählte Geschichte vor. Dabei wird eine für Teenager typische Thematik gewählt: Welches Bild möchte ich von mir anderen vermitteln; die jugendliche Unsicherheit, das Streben nach Anerkennung in der Peer-Group werden sehr gut deutlich.

3. Joelina M.: "Eine neue Pflegefamilie" (8a)

Joelina hat eine bewegende Geschichte von einer Pflegefamilie geschrieben. Zwar kann diese erzählerisch noch vertieft werden - der Schluss ist verwirrend und lässt den Leser bzw. die Leserin etwas perplex zurück - , doch geht sie tief und macht den Leser traurig: Er fühlt mit.

 

Klassen 9 / 10

(Jury: Frau Niesmann, Herr Stubenrauch, Frau Hundsdorfer, Hamza R. und Namiko K.)

1.Anna B.: „Tunnel“ (9b)

Eine sehr schöne und spannend erzählte Geschichte, die von den zwei Freundinnen Bettina und Luise aus Ost-Berlin handelt. Die beiden beobachten ihren Physiklehrer eines Nachts dabei, wie er an einem Fluchttunnel in den Westen mitarbeitet. Sehr gut gefallen haben uns die nachvollziehbare Beschreibung des moralischen Konflikts der Protagonistin, womit Anna ebenfalls eine Verbindung zum Thema gelungen ist, sowie der Bezug zum Mauerfall.

2. Paul P.: „Mein tödliches Geheimnis“ (9c)

Paul hat eine sprachlich schöne und ergreifende Erzählung als Rückblende aus der Sicht eines 13-jährigen Jungen verfasst. Das emotionale Gefangensein des Protagonisten wird klar und wirklich bedrückend erzählt. Vor allem der Spannungsbogen und die Konstruktion der Geschichte haben uns beeindruckt. Insgesamt eine Kurzgeschichte, die zum Nachdenken anregt.

3. Mateo von F.: „Das Attentat“ (9c)

Mateo ist eine gut geschriebene und spannungsgeladene Kurzgeschichte gelungen. Der interessante und mit Zeitsprüngen arbeitende Einstieg, aber auch das überraschende und dennoch logische Ende sowie die Leerstellen überzeugen und lassen den Lesern Raum für eigene Deutungen. Detailliert schildert der Erzähler die Vorbereitungen eines Attentats auf den Senator von New York, den Überfall und was noch alles (anders) kommt.

 

Oberstufe

(Jury: Herr Saathoff, Frau von Foullon, Frau Velikov, Nele F.)

1.Zara V.: "Die Stimme in mir" (GK 11):

Die Kurzgeschichte von Zara Vogt hat uns nicht nur am besten gefallen, sondern auch sehr beeindruckt: Ein kunstvoll komponierter Text von einer sehr großen Dichte, der die Gefühle der Hauptfigur sehr eindringlich schildert - ein packender Text, Chapeau!

2. Julian P.: "Der Staatssekretär" (GK 12):

Julians Text ,,Der Staatssekretär“ überzeugt durch seine erzählerischen Qualitäten. Der Wendepunkt im Leben eines erfolgreichen Menschen ist auch atmosphärisch sehr gelungen. Für eine Kurzgeschichte ist der Text etwas lang, aber sehr lebendig.

3.Leatitia Florentine M.:  "Rumpelstilzchen" (GK11):

Laetitia überführt in ihrer Kurzgeschichte die Figur des Rumpelstilzchens ins 21. Jahrhundert Die Geschichte hat etwas Unheimliches, Mysteriöses.

 

 

Für den Fachbereich Deutsch: Susanne Schrimpf

 

 

 

Ach wie gut, dass niemand weiß…

Schreibwettbewerb 2021 am Europäischen Gymnasium Bertha-von-Suttner

 

Rund fünfzig Einsendungen vor allem aus den Klassenstufen 5, 8, 9 und der Oberstufe erhielt der Fachbereich Deutsch zum diesjährigen Schreibwettbewerb. Das Thema „Ach wie gut, dass niemand weiß…“ ist zum zweiten Mal in Folge unserem Kollegen Herr Saathoff zu verdanken und wurde vom Fachbereich Deutsch und der Jury unter acht Themenvorschlagen ausgewählt. Es verweist auf Geheimnisse jeglicher Art, von Rumpelstilzchen bis zum geheimen Leben fremder Agenten, von Rätselhaftem bis zu Unaussprechlichem. 

Die diesjährige Jury, die aus zwei Elternvertreterinnen, sechs Lehrer*innen des Fachbereiches Deutsch und fünf Schüler*innen der Oberstufe besteht, setzt sich nun zusammen und wählt die drei besten Kurzgeschichten der jeweiligen Jahrgangsstufen aus. Die Gewinner*innen werden ab dem 9.6. per Mail sowie über unsere Internetseite bekannt gegeben.

Wir bedanken uns schon jetzt bei allen Teilnehmer*innen von Herzen und freuen uns auf deren geheimnisvolle Geschichten!

Für den Fachbereich Deutsch: Susanne Schrimpf

 

Ach wie gut, dass niemand weiß... Schreibwettbewerb 2021 am Europäischen Gymnasium Bertha-von-Suttner

Gattung: Kurzgeschichte

Einsendeschluss:23.5.2021

Teilnehmer*innen: Schüler*innen der Klassenstufen 5/6 – 7/8 – 9/10 sowie der Oberstufe

Email: s.schrimpf-bahnemann@bertha-von-suttner.de

Jury: Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen der BvS

Die drei erstplatzierten Kurzgeschichten jeder Klassenstufe werden auf unserer Internetseite veröffentlicht. Ihre Autor*innen erhalten eine würdigende Rückmeldung der Jury.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Für den Fachbereich Deutsch: Susanne Schrimpf