GLOMUN 2015

Erst einmal möchte ich ein ganz herzliches DANKESCHÖN allen Beteiligten an der Konferenz sagen. Ohne die Zusammenarbeit von so vielen hätte die Konferenz nicht auf die Beine gestellt werden können!!

Das Thema der diesjährigen Simulation der Sitzungen der Vereinten Nationen war „Humanitarian Affairs and Human Rights – in how far can the UN improve the situation of refugees?“ , ein sehr aktuelles Thema, zu dem die 200 Delegierten (90 Delegierte aus dem europäischen Ausland, 70 Delegierte aus unserer Schule und 40 Delegierte aus anderen meist Nordberliner Schulen) wirklich spannende Lösungsvorschläge in ihren Resolutionen vorlegten (siehe unten).

Die 90 Delegierten aus dem europäischen Ausland kamen von elf unserer europäischen Partnerschulen (London, zwei Schulen aus Canterbury, Dover, Barcelona, Bergen op Zoom, Neapel, Catania, Flensburg, Uhersky Brod, Warschau) und wurden von gastfreundlichen Eltern unserer Schule aufgenommen. Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, die bereitwillig ihre Wohnungen geöffnet haben. Ebenso ein herzliches Dankeschön an alle Kollegen, die ebenfalls Lehrer aus unseren Partnerschulen aufgenommen haben!

Insgesamt waren ca. 400 Schüler an dem Projekt beteiligt, worunter die 200 Delegierten fallen, weitere 70 Schüler waren im Catering-Team tätig, 55 Schüler im Admin-Team,  35 Schüler im Technical Staff, 22 im Press Team, 24 im Housing Team und 11 Schüler im Chair Team.

Das Chair Team legte bereits vor einem Jahr das Thema der Konferenz fest, ein Reader wurde geschrieben und der schedule der Konferenz erarbeitet. In unzähligen Treffen wurden die Regeln der Konferenz gründlich erarbeitet. Ein eigener Konferenz Guide wurde im Vorfeld erarbeitet und zwei Computer-Programme wurden für die Leitung der Konferenz, ein Delegiertenworkshop wurde ausgedacht und durchgeführt und die Logistik während der Konferenz in Absprache mit allen Teams im Vorfeld geklärt, um als das souveräne Team aufzutreten, das die Konferenz letztendlich leitete. Herzlichen Glückwunsch, das habt ihr gut gemacht!

Das Catering Team sorgte für das leibliche Wohl während der Konferenz und hatte die Turnhalle sehr funktional und auch gemütlich eingerichtet. Während der Mittagstisch von dem Caterer gebracht wurde und ausgeschenkt werden musste, kaufte ein anderer Teil des Catering Teams bereits den Kuchen für die Kaffeepause und ebenso das Abendessen ein. Auch Eltern halfen sowohl beim Einkauf als auch bei der Zubereitung. Vielen Dank an alle Beteiligten im Catering Team, ihr habt eine großartige Arbeit geleistet!

Das Admin-Team sorgte für die Kommunikation während der Konferenz. Diese fing bei der Registration allmorgendlich an und endete mit der Herausgabe der Mäntel am Abend, wobei auch die Garderobenorganisation neben anderen großen und kleinen Details – wie der Sitzplan - im Vorfeld durchdacht wurde. Dazwischen sorgten die Admins für die Kommunikation unter den Delegierten, schenkten Wasser aus, kopierten Resolutionen, bereiteten Wahlen vor und halfen sonst an jeder nur nötigen Stelle. Ein ganz herzliches Dankeschön an Euch alle!

Das Technical Staff Team war für den Aufbau der Aula, des Studios und der Turnhalle zuständig. Zusammen mit vielen anderen Teammitgliedern bauten wir in den Weihnachtsferien in drei Tagen die Konferenz auf und haben es sogar noch am letzten Aufbautag in den Ferien geschafft, ein paar Teile der Konferenz zu simulieren. Das klappte nur dank der stringenten Organisation im Vorfeld. Während der Konferenz sorgte das Technical Staff Team für einen reibungslosen Ablauf der Konferenz. Und tatsächlich, ihr habt es geschafft, dass man Euch gar nicht wirklich bemerkt hat. Am letzten Tag der Konferenz habt ihr den Partyaufbau mit dem Abbau, der für den nächsten Tag geplant war, schon so verbunden, dass wir am Sonntag nach der Konferenz nur noch 6 Stunden für den Abbau benötigten! Das war prima!

Das Presseteam sorgte für die Dokumentation der Konferenz in drei Zeitungen an drei Tagen. Der Zeitrahmen war eng gesteckt, aber ihr habt es geschafft. Herzlichen Glückwunsch! Das Interviewstudio wurde sehr professionell genutzt und die Interviews mit allen Interviewpartnern waren bereits im Vorfeld gut durchdacht. Auch unsere Gastsprecher, Herrn Strässer aus dem Auswärtigen Amt und Herrn Martin Rentsch von der UNHCR, wurden vom Presseteam interviewt und die Interviews z.T. in den Zeitungen abgedruckt. Natürlich habt ihr auch im Vorfeld für Pressemitteilungen gesorgt. Vielen Dank für alle Eure kooperative und geduldige Arbeit, selbst unter dem Zeitdruck, den ihr hattet!

Das Housing Team hat für die Unterbringung der 90 Gastschüler gesorgt sowie für deren Abholung bzw. für deren Abfahrt. Durch eine gute Informationspolitik habt ihr dafür gesorgt, dass diese riesige Logistik reibungslos verlief. Ein ganz herzlicher Dank an alle Beteiligten und alle Eltern, die auch spontan einen Erasmus Schüler länger beherbergt haben!

Die Sightseeing Gruppe hatte für Freitag eine schöne Tour geplant, die leider wegen der Sturmwarnung spontan ausfallen musste. Ganz herzlichen Dank für die Spontaneität, die das Team bewiesen hat und stattdessen einen Einkaufsbummel per U-Bahn als Ersatz anbot. Vielleicht könnte die Tour von anderen Kollegen bei einem nächsten Austausch genutzt werden!

Vielen Dank an alle Kollegen, die die Teams in ihrer Planung im Vorfeld unterstützt und während der Konferenz begleitet haben.

Für die Party am Abschlussabend waren etliche Eltern und Kollegen bereit, die Aufsicht zu führen. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön!

Nicht zuletzt möchte ich auch Herrn Kärcher für alle Hilfe danken, die im Vorfeld bzw. während der Konferenz nötig war. Vielen Dank auch, dass wir die Räumlichkeiten von Herrn Terschüren wieder nutzen konnten.

Dank auch an alle Helfer – Eltern, Schüler und Lehrer - die beim Abbau der Konferenz mitgeholfen haben.

DANK AN DIE SPONSOREN

Ich möchte mich bedanken bei den Eltern, die bereits in der Vorphase der Konferenz für Sponsoring gesorgt haben, hier möchte ich besonders Herrn Kurzbach und der Sparkasse für eine großzügige Spende und Frau Weber und der Deutschen Bank für eine ebenfalls großzügige Unterstützung, die sowohl finanzielle Mittel als auch direkte Hilfe umfasste, danken. Auch bei dem Verein der Freunde möchte ich mich ganz herzlich für die großzügige Unterstützung bedanken. Ein herzliches Dankeschön auch an die Senfkorn-Stiftung, die das Projekt ebenfalls finanziell unterstützt hat.

Ganz herzlich bedanken möchte ich mich auch bei dem Pfefferwerk, das die Bildtechnik auf der Konferenz durch Expertise und unter anderem durch unzählige Überstunden unterstützt hat.

Andere Firmen haben durch Rabatte, günstigen bzw. kostenlosen Verleih von Geräten die Konferenz möglich gemacht: nobis gmbh, eventtation, geier-tronic, veitlight, blue media und Pflanzenkölle.

25.01.2015

Melanie Brehm

General Assembly

Sponsor: The Dominican Republic

Signatories: Colombia, Panama, Bolivarian Republic of Venezuela,  Trinidad and Tobago,  Ecuador, Cuba, Haiti, Barbados, Chile, Guatemala, Jamaica, Costa Rica, Peru

Topic: How can the UN improve the situation of refugees and refugee migration in a globalized world?

The General Assembly,

Acknowledging the Convention relating to the status of refugees, the protocol relating to the status of refugees as well as the UN Stateless Convention,

Convinced that every nation has the right to enact rules and laws based on the universal human rights regarding citizenship, residency and the acceptance of asylum seekers,

Noting with deep concern the increasing numbers of refugees and internally displaced persons in the Middle East as a result of the Syrian Civil War and the Ebola virus epidemic in West Africa,

Remembering and Commemorating the 1984 Cartagena Declaration on Refugees,

Pointing out the potential negative impact of refugees and migrants to a nation’s economy, society and security,

1.       Calls for an increase of the financial budget of the United High Commissioner for Refugees

 

a. based on an algorithm defining the UN member states´ amount of contribution considering the nation´s

i.    GDP,

ii.   population below the poverty line,

iii.  government revenue/spending rate,

iv.  state debt in US-Dollars,

v.   economic growth rate,

vi.  spending on refugees made,

vii. past UNHCR contributions,

 

b. to effectively deal with events like

i.    the Syrian Civil War,

ii.   the Ebola virus epidemic in West Africa,

iii.  countries` exceeding of their refugee hosting capabilities;

 

2.     Proposes an amendment to the 1951 Convention relating to the status of refugees in order to redefine the term “refugee” as someone who

 

a. is forced to leave his or her home country, because of persecution on account of race, religion, nationality, sexual orientation, gender, a social group, a political opinion or because they are fleeing from  war, major epidemic or pandemic or due to natural or man-made disasters,

b. is forced to leave his home, but remains within the borders of his or her home country, because of persecution on account of race, religion, nationality, sexual orientation, gender, a social group, a political opinion or because they are fleeing a war, major epidemic or pandemic or due to natural or man-made disasters;

 

3.     Suggests promoting campaigns that increase awareness of refugees in all member states so that citizens of receiving countries would neither see the problem of refugees as threatening to their countries and culture, nor any xenophobic movements or opinions would arise;

 

4.     Recommends the creation of a specialized office dealing with concerns of unaccompanied children;

 

5.     Encourages all nations

 

a. to sign the Convention relating to the status of refugees,

b. to sign the Protocol relating to the status of refugees,

c. to host refugees as far as their capabilities allow so, and to try their hardest to take in more refugees,

d. to simplify and shorten the refugee status determination procedure,

e. to ensure all human rights from the UN Human Rights Declaration to refugees and asylum seekers,

f. to provide refugees and asylum seekers with the right to seek employment,

g. to provide essential resources including clean water, food, medical assistance and shelter to refugees and asylum seekers;

 

6.     Asks for the development of a distribution algorithm evaluating the maximum of refugees and asylum seekers the member state is capable to host, which should be based on

 

a. population density,

b. GDP,

c. geographical size,

d. population under the poverty line,

e. government revenue/ spending rate,

f. economic growth rate,

g. state debt in US-Dollars,

h. population;

 

7.     Urges the members of the United Nations to attack the reasons of high refugee numbers by

 

a. counteracting the push factors in their home countries by striving to find a diplomatic solution individually for every conflict,

b. improving infrastructural institutions in the countries of origin such as

i.    schools and universities,

ii.   hospitals,

c. sending and educating staff for the institutions mentioned above in the countries of origin;

 

8.     Encourages members that are not willing to host refugees to support countries that do, to help in order to assure the host countries’ ability to grow economically and provide support for the refugees according to all articles of the 1967 protocol relating to the status of refugees in form of

 

a. financial support,

b. or qualified humanitarian aid;

 

9.     Calls upon the UNHCR to encourage voluntary resettlement or repatriation, when acceptable living conditions are available in their home country by

 

a. strongly urging the home country to be welcoming towards them under following conditions

i.    on a voluntary basis,

ii.   safe transport with the help of NGOs,

iii.  reintegrating returnees by assuring acceptable living conditions,

iv.  returnees should not be a threat to the population.

 

Das Thema der diesjährigen MUN lautet: „ Humanitarian Affairs and Human Rights-How can the UN improve the situation of refugee migration in a globalized world?”

In diesem Jahr handelt es sich sogar um eine GloMUN, also eine „Global Modal United Nations conference“.

Das bedeutet, dass Schüler all unserer Partnerschulen aus dem Ausland herzlich eingeladen sind an der Konferenz teilzunehmen und auch zahlreich erscheinen. So erwarten wir beispielsweise Gäste aus Spanien, verschiedenen Regionen Italiens und Englands, Tschechien, den Niederlanden und Polen. Neben vielen Schülern unserer Schule nehmen aber auch einige andere Schulen aus Deutschland teil.

In diesem Jahr sind das Schulen aus Flensburg und Berlin.  Insgesamt werden 200 Schüler zur GloMUN erwartet und damit 100 UN-Nationen vertreten.

Die diesjährige MUN an der Bertha





Momentan (08.01. bis 10.01.15) findet an unserer Schule die GLOMUN (Global Model United Nations) statt, bei der Schüler von der Bertha und anderen europäischen Schulen zusammenkommen, um über ein Thema, das von Bedeutung für die UN ist, zu diskutieren. Dieses Jahr geht es um die Situation der Flüchtlinge innerhalb der UN und wie diese verbessert werden kann. Bei der  komplett auf Englisch laufenden Simulation der UN vertreten jeweils zwei Schüler, die Delegates, eine der vereinten Nationen und somit ihre Interessen und Anliegen. In den  sogenannten Committees setzen sich die Länder der einzelnen Kontinente dann zusammen, legen den anderen ihre Situation dar und versuchen gemeinsam Lösungen zu finden. Wir von der Bertha sind dabei in Teams mit verschiedenen  Zuständigkeitsbereichen, wie beispielsweise der Verpflegung, der MUN-Zeitung  oder der Unterbringung der Delegates.