Es geht los – Abfahrt am 5. November 2013

Eiffelturm blinkt zur Begrüßung

Am 5. November trafen wir uns schon um 8 Uhr am Hauptbahnhof, um dann 9 Stunden lang mit dem ICE nach Paris zu fahren. Wir hatten nur 5 Minuten Verspätung, was im Angesicht der Tatsache, dass wir mit der deutschen Bahn fuhren, ziemlich gut war. Und wir hatten keine Probleme mit dem Umsteigen in Mannheim.

In dem ersten ICE hatten wir Glück, da es gemütliche Abteile gab, die einen an Harry Potter erinnerten und als dann der Speisewagen vorbeifuhr, dachten wir schon, dass sie uns Schokofrösche oder Berti Bott´s Bohnen anbieten würden. Jeder hatte WLAN im Zug, die Stimmung war dementsprechend gut. Einige von uns konnten sogar dem sehr interessanten Vortrag einer Mitreisenden über die Geschichte Hessens, Martin Luther und Hochzeiten linker und rechter Hand lauschen.

In Paris wurden wir dann vom Bahnhof von einem Schulbus abgeholt, der uns erst noch durch die Stadt kutschierte, damit wir sie mal Abend sehen können. So hatten wir Gelegenheit, den Eiffelturm blinken zu sehen. In der Schule wurden wir schon von unseren Austauschpartnern erwartet und haben dann den Abend in unseren Austauschfamilien verbracht.

M. Arndt und C. Schmidt

 

Obstsalat und Montmartre – Deutsche und Franzosen kommen sich näher

Nach einem französischen Frühstück in der Schulmensa des Lycée Camille Claudel brachte uns Frau Kalcklösch mit großer Begeisterung Kennenlernspiele, wie zum Beispiel Obstsalat oder Raumlauf, näher. Diese sollten das „Eis“ zwischen den Schülern brechen und trugen einen großen Teil zu unserer Gemeinschaft bei.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen gingen wir ohne Austauschschüler zum Bahnhof Palaiseau und sind von dort aus nach Monmatre gefahren. Von Veronika wurde und erklärt, dass Monmatre der höchste Berg von Paris ist uns es viele Mühlen sowie die Basilika Sacre Coeur gibt. Auf dem Weg zur Sacre Coeur bekamen wir schon viele Eindrücke von Paris. Dort angekommen, hatten wir eine schöne Sicht auf Paris. Daraufhin hatten wir zwei Stunden Zeit bis wir gemeinsam den Rückweg antraten. Den Abend verbrachte jeder in seiner Gastfamilie

Jaqueline

Platzmangel und Ofetiquette – Was wir in Versailles alles lernten

Den Donnerstag verbrachten wir in Versailles. Zuerst durchwanderten wir die großen Gärten von Versailles, in denen man ein kleines Picknick mit Blick auf den angelegten See genießen konnte.

Anschließend hatten wir eine Führung (zu unserem Glück auf Deutsch) durch das Schloss. Wie „schreckliesch“ die (h)ofettikette und „das Platzmangel“ zu Zeiten Ludwig des 14. waren, sind uns sehr gut in Erinnerung geblieben und haben uns auf der weiteren Fahrt noch unterhalten.

Zum Nachmittag hin wurde das Wetter schlechter, sodass wir auf die geplante Radtour verzichten mussten und stattdessen ins Kino flüchteten. Dort haben wir gelernt, welche Wege manche Kinder auf sich nehmen, um zur Schule zu gelangen.

Den Abend verbracht jeder in seiner Gastfamilie.

Lara und Cora


Kunst, Kommerz und abends Party

Am Freitag, den 08. November, besuchten wir zusammen mit unserer Gruppe zuerst das Musee d'Orsay und haben eine Führung auf Französisch bekommen, die von unseren beiden Lehrerinnen, Frau Gramann und Frau Kalcklösch, für uns ins Deutsche übersetzt wurde. Hinterher sind wir zu den Champs-Elysées gefahren, wo wir die Möglichkeit bekommen haben, uns in kleinen Gruppen umzuschauen und einzukaufen. Anschließend sind wir auf den Arc de Triomphe gegangen und bekamen einen schönen Ausblick auf Paris. Ein Höhepunkt war die abschließende Karussellfahrt zu Füßen des Eiffelturms. Am Abend haben wir den Tag dann mit einem Fest in der Schule, gemeinsam mit den Franzosen, ausklingen lassen, wir haben getanzt und viel Spaß gehabt.

Anna und Kathrin


Wochenende in der Gastfamilie

Die Wochenendgestaltung viel sehr unterschiedlich aus, hier ein Bericht von Viktor

Samstag - Nach dem Mittagessen mit meiner Gastfamilie, fuhr ich mit meinem Austauschschüler zu Freunden von ihm und um ein Souvenir für meine Familie zu kaufen nach Paris. Dort verbrachten wir dann den Nachmittag und fuhren dann anschließend zurück nach Palaiseau um mit den anderen Deutschen und deren Austauschschülern lasertag spielen zu gehen.

Sonntag - Am Morgen sind meine Gastfamilie und ich zu Klettern gefahren, was sehr anstrengend aber dennoch schön war. Danach fuhr ich mit dem Vater meines Austauschschülers auf dem Motorrad nach Paris um auf den Eiffelturm zu gehen. Das Wetter war traumhaft und man hatte somit einen perfekten Blick über Paris. Aus der Rückfahrt wurde eine Stadtrundfahrt auf einem Motorrad durch Paris, was man auch nicht alle Tage erlebt.

Ich fand das Wochenende wirklich super, da ich Paris von einer anderen Seite kennengelernt habe, als man das als normaler Tourist tun würde.



Ist das Kunst? Besuch im musée d’art morderne

Trotz des Feiertages hatten wir am Montag , unserem letzen gemeinsamen Tag, ein volles Programm. Zuerst fuhren wir zu dem Einkaufszentrum Les Halles und hörten uns dort einige Vorträge an. Daraufhin folgte eine Besichtigung des Museums Centre Pompidou mit einer ausführlichen Erklärung über den Kubismus. Anschließend trafen wir uns mit unseren corres in der Stadt.

Wegen des Hochwassers der Seine musste die gemeinsame Bootsfahrt leider ausfallen. Das Highlight des Tages stellte die Stadtralley in Paris dar, bei der jeweils zwei Franzosen und zwei Deutsche in einer Gruppe arbeiteten. Es war ein sehr interessanter Tag.

Dilem, Leyla , Veronika


Au revoir Paris – Bienvenu à Berlin

Am Dienstag mussten wir dann schon wieder Abschied nehmen von unseren corres und der französischen Hauptstadt, aber nicht, ohne zuvor eine zünftige Shoppingtour chez Auchan zu absolvieren. Ein Bus brachte uns zur gare de l’Est, dank des Staus hatten wir erneut ausreichend Gelegenheit, Paris ganz komfortabel vom Fenster aus zu bewundern. Anschließend brachten uns SNCF und Deutsche Bahn nicht ganz so komplikationslos wie auf der Hintour zurück nach Berlin.

Die Fahrt hat uns gut gefallen und wir freuen uns auf den Gegenbesuch im März.

U. Kalcklösch