Homer - zum Verlieben. Schliemann auf der Schliche

Diese Goldmaske entdeckte Schliemann 1876 bei seinen Ausgrabungen im griechischen Mykene. Er ordnete sie dem berühmten König Agamemnon zu, der einer der Oberbefehlshaber im Trojanischen Krieg war.

Am 17. Juni besuchte der Griechisch-Grundkurs die Ausstellung „Schliemanns Welten“ in der James-Simon-Galerie und im Neuen Museum auf der Museumsinsel. Nach der umfangreichen Auseinandersetzung mit Homers berühmter Odyssee im Original, in der es um die sagenumwobenen Irrfahrten des vielgewandten Odysseus geht, rundete diese Exkursion das Semester ab. Die Ausstellung widmete sich dem Leben und Schaffen des Universal-genies Heinrich Schliemann, der in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag feiert. Seine Begeisterung für Homers Werke ging so weit, dass er sich auf die Suche nach der ‚heiligen‘ Stadt Troja machte. Ohne Rücksicht auf Verluste begann er fieberhaft zu graben und legte Troja und die Schätze dieser Stadt im Jahr 1873 tatsächlich frei. Zu dem sogenannten „Schatz des Priamos“ gehören goldener Schmuck, goldene Becher und Vasen. Auf dem Plakat zur Ausstellung kann man Schliemanns Frau Sophia sehen, die das berühmte goldene Diadem sowie goldenen Ohr- und Halsschmuck trägt. Die Ausstellung zeigt leider nur Nachbildungen dieses beeindruckenden Schatzes, - die Originale befinden sich zur Zeit unzugänglich im Moskauer Puschkin-Museum. Nach dieser Exkursion haben wir unser Wissen zu Schliemann und auch Homer bereichert und bereit für unsere eigene Reise nach Troja. Ἄνδρα μοι ἔννεπε, Μοῦσα, πολύτροπον, ὃς μάλα πολλὰ πλάγχθη, ἐπεὶ Τροίης ἱερὸν πτολίεθρον ἔπερσε. (Beginn der Odyssee I, 1 -2)

Gk Griechisch und S.Appel

In der James-Simon-Galerie.
Die Ausstellung kann man noch bis zum 06.11.22 besichtigen.