Ciao, ragazzi!

Auch in diesem Jahr fand wieder unser Rom-Austausch mit dem Liceo „Bertrand Russel“ statt. 20 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen fuhren kurz nach den Winterferien mit Frau Bender und Frau Goldenbaum nach Rom. Dort stürzten wir uns eine Woche lang in die Besichtigung der antiken Reste, der prachtvollen Kirchen und der Museen in der lebendigen und aufregenden Stadt Rom. Wir waren im Colosseum und im Forum, auf dem Palatin und an der Cestius-Pyramide, in frühchristlichen Katakomben und auf der Kuppel des Petersdoms, in Ostia und in der Galleria Borghese, wir waren in Trastevere und sind in der Via Appia auf antikem Pflaster an antiken Grabmälern entlang gelaufen. Wir sind sehr viel U-Bahn und manchmal auch Bus und einmal sogar Straßenbahn gefahren. Wir haben Pizza, Pasta, Tiramisú und viel Eis gegessen. Nachmittags und abends waren wir oft mit anderen Berlinern und Römern unterwegs.

Als unsere Gastschüler Ende März in Berlin eintrafen, war das ein freudiges Wiedersehen. Eine Woche lang brachten wir nun jeden Morgen unsere Partner in die Schule, wo sie erst einen Deutschkurs absolvierten und dann die verschiedensten Sehenswürdigkeiten in Berlin besichtigten. Nach der Schule, die für uns natürlich weiterging, trafen wir uns wieder. 

Einige haben sich mit ihren Partnern so gut verstanden, dass sie schon für den Sommer den nächsten Besuch in Rom geplant haben.

Schülerberichte

Galleria Borghese

Am Montag besuchten wir am Nachmittag die Galleria Borghese. Wir waren sehr erstaunt, dass sich so viel Kunst im Besitz einer einzigen Familie befand.

In der ersten Etage befanden sich hauptsächlich Bilder (Pinacoteca) und in der darunterliegenden beeindruckende Statuen. Eine stellte z.B. die Verwandlung Daphnes in einen Lorbeerbaum dar, während Apollon sie zurückzuhalten versucht. 

Wir waren alle sehr begeistert und kommen einen Besuch nur weiterempfehlen!

Laetitia und Johanna.

Papstaudienz

Am Sonntag sind wir zusammen mit unseren römischen Austauschpartnern zu einer Audienz des Papstes gegangen. Obwohl wir eine Stunde vorher da waren, war der Petersplatz schon bis zum Rand gefüllt und alle Menschen guckten nach vorn zum Petersdom. Zum Glück wussten die Römer, dass der Papst aus dem Fenster von einem der Nebengebäude herausschauen würde, wodurch wir sehr gute Plätze bekamen. Mit seiner beruhigenden Stimme faszinierte er uns sehr, auch wenn er nur eine fünfzehn Minuten lange Audienz abhielt. Gerade da einige von uns katholisch sind, war es eine schöne Erfahrung, das Oberhaupt der eigenen Religion einmal live zu sehen.

Fee und Victoria

Gastfamilien

In Rom waren wir alle einzeln in Gastfamilien aufgeteilt. Meine Familie war supernett und sie haben sich um mich gekümmert, als würde ich zur Familie gehören. Es gab immer leckeres italienisches Essen und ich konnte mich mit den Eltern ein bisschen auf Englisch unterhalten. Ich finde einen Austausch in ein anderes Land, wo man in einer Gastfamilie wohnt, sehr empfehlenswert und ich würde es auf jeden Fall noch einmal tun.

Felix