Nachhaltiger Fortschritt – Jahresrückblick der Schülervertretung

Fortschritt durch Pragmatismus, Teamwork und Diversität, so ließe sich das Jahr der
Schülervertretung zusammenfassen. Zu Beginn des Schuljahres wurde ein neuer
Schülervertretungsvorstand gewählt. Die Errungenschaften der Schülervertretung waren zahlreich:
ein Evaluationsprojekt zur Verbesserung des Unterrichts, die Durchsetzung einer Mindestanzahl von
Videokonferenzen pro Woche in der Oberstufe, die Initiierung des Schüler-Politik-Talks mit dem
Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Berlin-Reinickendorf, ein entscheidender Beitrag zur
Verteilung von Tablets an Oberstufenschüler und die Profilierung der Schülerschaft in der
Schulkonferenz. Der Schülersprecher Malte Joosten vertrat die 30.395 Schüler Berlin Reinickendorfs
im Landesschulbeirat.
„Wir haben die Beziehungen mit der Schulleitung, der Elternvertretung und der Schulverwaltung
gestärkt. Wir haben Brücken gebaut, von denen kommende Schülervertretungen deutlich profitieren
werden”, so Malte Joosten. Des Weiteren hob Malte Joosten hervor, dass man dankbar für die
zahlreichen Glückwünsche zur gelungenen Arbeit sei. Die Erfolge seien nur durch die
Zusammenarbeit im Vorstandsteam möglich gewesen. Besonders habe sich ausgezahlt, dass man bei
der Zusammenstellung des Vorstandsteams sehr auf Diversität geachtet habe.

Die SV

 

 

 

Appell der Schülervertretung

Liebe Schülerinnen und Schüler,

die Coronakrise ist eine Zeit, in der wir verzichten müssen. Verzichten auf Partys, Verzichten auf das Fußballtraining, Verzichten auf die Kletterhalle und das Fitnessstudio. Niemand sagt, dass das einfach ist.

Die Coronakrise ist aber auch eine Zeit, in der wir über uns hinauswachsen können. Eine Zeit, in der wir zeigen können, dass junge Menschen eben keine kurzsichtigen Feierhooligans sind. Wir können zeigen, dass wir Verantwortung übernehmen, dass wir keine Egoisten sind.

Vor allem haben wir eine moralische Verpflichtung, uns an die Regeln zu halten. Wir können uns noch so unverwundbar gegen das Virus fühlen – unsere Eltern und Lehrer*innen sind es nicht. An unserer Schule gibt es Lehrkräfte, die zur Risikogruppe gehören. Für sie tragen wir eine besondere Verantwortung. Wenn wir sie in Gefahr bringen, werden wir nach der Krise nie wieder ruhig schlafen können. Jede*r von uns wird sich später einmal genau fragen, welche Rolle wir damals in der Krise gespielt haben und ob wir in der Lage gewesen wären, durch ein besseres Verhalten Menschenleben zu retten.

Wir appellieren daher an alle Schüler*innen, das Hygienekonzept der Schule zu befolgen und sich darüber hinaus im Privatleben an die geltenden Regeln zu halten. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass das leichtsinnige und gedankenlose Verhalten einiger weniger so viele Menschen aus ihrem Lebensrhythmus werfen und in Gefahr bringen kann. Das soll und darf nicht wieder passieren.

Von Malte Joosten, eurem SchülerInnensprecher.

Die Schülervertretung

Liebe Schulgemeinschaft,

die SchülerInnenvertretung ist das demokratische Herz unserer Schule. Wir, Malte, Gunda, Fee, Dora, Kaan und Tobias, wurden von euch als SV-Vorstand gewählt und dürfen dieses Jahr die SchülerInnenschaft vertreten. Wir empfinden Demut vor der großen Verantwortung, die in diesem Schuljahr auf unseren Schultern lastet.

Die Herausforderungen für den SV-Vorstand waren noch nie größer: die Unsicherheit der zweiten Welle. Den Schulzusammenhalt nach Monaten der Isolierung wieder zu stärken. Und am wichtigsten: einen Ort zu schaffen, an dem sich alle Schüler sicher und wohl fühlen. Wir haben unsere Schule immer als eine Familie betrachtet. Eine Familie, die heute stärker denn je zusammenwachsen muss.

Wir freuen uns sehr auf ein Jahr voller Debatten, Engagement und Erfolge!

Von Malte Joosten, Schülersprecher