Abiturrede 2008 (Herr Kaunat)

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, sehr geehrte Eltern, Verwandte, Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen! Nun ist es also geschafft. Nach einer Zeit zahlreicher Neuerungen, einem neuen Schulgesetz, neuer, oftmals stark veränderter Lehrpläne, zentraler Abituraufgaben in den Hauptfächern, einer fünften Prüfungskomponente kommt nun endlich etwas, was schon eine lange Tradition aufweist: die Abiturientenentlassungsfeier. Zum Bestehen der Abiturprüfung möchte ich Ihnen, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, im Namen der Lehrerschaft der Bertha-von-Suttner-Schule ganz herzlich gratulieren.

Nun sollen Sie also entlassen werden. Ist das eigentlich etwas Positives oder etwas Negatives? So mancher Arbeitnehmer fürchtet sich vor einer möglichen Entlassung, ein Krankenhauspatient oder ein Strafgefangener wird sich in aller Regel darauf freuen. Sie waren in gewisser Weise alles in einer Person: Arbeitnehmer sowieso, Patient, wenn es einmal nicht so gut in der Schule lief und man versuchte, mit Bildungsplänen, Elterngesprächen, blauen Briefen und aufmunternden Worten eben diesen Patienten wieder fit zu machen. Die Freiheit hatte selbst in der Pause ihre Grenzen, wenn die Pausenaufsicht mehr oder weniger ungeduldig „Raus auf den Hof!“ rief. Also ich denke, Freude und Aufbruchstimmung werden heute, am Tag Ihrer Entlassung, überwiegen.

Circa 7000 Mal läutete unsere vom Klang her so einmalig schöne, dezente, überaus beruhigende Schulglocke eine neue, spannende Schulstunde ein. Diejenigen von Ihnen, die bereits mit der 5. Klasse an die Bertha-von-Suttner-Schule kamen, zuckten übrigens sogar ca. 9000 Mal beim Glockenton zusammen und begaben sich auf Ihren Platz (wenn Sie artig waren) oder rannten noch mal schnell aufs Klo oder Kreide holen (wenn man nicht so furchtbar motiviert war). Nach einer Wartezeit zwischen 0 Sekunden und 5 Minuten, abhängig von Belastung und Diensteifer der Lehrkraft, erschien diese dann, um Ihnen, mal mehr, mal weniger geschickt vorgehend, nicht mehr so etwas Altmodisches wie Wissen zu vermitteln. Nein! Kompetenzen sollten Sie erwerben! So stand es jedenfalls in den völlig neuartigen Lehrplänen. Das hieß freilich auch weiterhin nicht kippeln, nicht schwatzen, nicht schummeln, nicht essen, keinen Kaugummi kauen, nicht trinken. Erst in der Oberstufe vermochte nicht jeder Lehrer, das Trinkverbot konsequent durchzusetzen und so manche Schülerin in meinem Kurs hatte eine unerhörte Wassertrinkkompetenz erworben. Wie auch immer: Sie werden die Einschränkungen der Freiheit eines Schülers wohl gerne hinter sich lassen und sie nicht furchtbar vermissen.
Anderseits hat Ihnen, so hoffe ich, die Schule auch immer ein Stück weit Geborgenheit und Vertrautheit gegeben. In der Schule waren sie doch alle: die Freundinnen und Freunde, die Wangenküsserinnen, die netten Leute in Klasse und Kurs, die weniger netten, die Beliebten, die Schicken, die Stillen, die Lauten, die Guten mit ganz vielen Kompetenzen, die Hänger mit praktisch gar keinen und die Mittelmäßigen. Darauf konnte man sich verlassen – jeden Tag. Genauso wie auf den Vertretungsplan. Liebe Kämpfer gegen den Unterrichtsausfall – bitte weghören! Es gab doch immer mehr oder weniger laut geäußerten Jubel, wenn der unumstrittene Lieblingslehrer f. a. den kranken Kollegen vertrat. Außer in der Kursphase vor 8. Da hatte man im Bett noch überlegt, dann gerade noch den inneren Schweinehund überwunden, war aufgestanden, zur Schule gefahren, in der Hoffnung Herrn oder Frau X live zu erleben und nun musste man sich mit einer Aufgabe von Herrn oder Frau X für die ersten beiden Stunden zufrieden geben. Bitter im November – Sprühregen, 3 Grad!
Nun ja, so oft ist das nun zum Glück auch nicht vorgekommen. Für vieles war doch gesorgt: Die Lehrer waren vorwiegend fürsorglich, die Tutoren signierten trotz ihrer tiefen Besorgnis über die sich rapide verschlechternde Gesundheit der 18-Jährigen artig die Entschuldigungsheftchen, und durch eine Flut von Formularen und bei den Wehklagen des Alltags halfen geduldig und aufopferungsvoll Ihre pädagogischen Koordinatoren, Frau Ites und Herr Zimmermann.
Nun ist Schluss damit. Heute werden Sie in die Freiheit entlassen, aber auch in die Eigenverantwortung. Im vergangenen Jahr haben Sie sich in verschiedenen Fächern mit dem Phänomen der Globalisierung beschäftigt. Und wenn Sie, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, Eigenverantwortung übernehmen sollen, werden Ihnen sicherlich einige Fragen durch den Kopf gehen:
1. Werde ich der häufigen Forderung nach Flexibilität gerecht?
2. Wie komme ich damit klar, dass ich mich in meinem Beruf einer weltweiten Konkurrenz stellen muss?
3. Wie machen wir die Welt gerecht?
4. Wie gehen wir mit Energieverknappung und Schadstoffausstoß um?

Angesichts solcher Fragen schätzt man Freiheit und Eigenverantwortung vielleicht gar nicht mehr so sehr, möchte lieber Antworten haben, und zwar solche, die einem eine sorgenfreie Zukunft in Wohlstand versprechen. Ich kann Ihnen keine solchen Antworten bieten und warne Sie nur ganz eindringlich vor angeblichen Heilsbringern, vor Menschen, die einfache Lösungen bei der Hand zu haben behaupten. Was ich versuchen möchte, ist, zum Leben in Zeiten der Globalisierung einige Gedanken zu äußern, die hilfreich sein könnten. Wer globale Verantwortung ernst nimmt und Wert darauf legt, für Frieden, Recht und Sicherheit auf der Welt einzutreten, muss lernen, Wohlstand zu teilen. Es ist dabei aus meiner Sicht unwahrscheinlich, dass angesichts höherer Rohstoffpreise, gestiegener Sicherheits- und Umweltschutzstandards auf verschiedenen Gebieten, angesichts eines größeren Bewusstseins für soziale Gerechtigkeit in Deutschland und weiterhin steigender Belastungen für die Rentenkasse und die Krankenversicherungen materiell rosige Zeiten ins Haus stehen. Vieles wird Ihre Generation finanzieren müssen. Fordern Sie von der Politik ein, dass für uns in Deutschland ein verträglicher Weg gefunden wird, der uns einerseits nicht überfordert, der andererseits aber auch konsequent beschritten wird. Erwarten Sie von politischen Entscheidungsträgern ein Denken über das Ende der Wahlperiode hinaus. Demokratie hat ein Problem: Wer den Menschen die Wahrheit sagt, wird sehr schnell nicht gewählt. Ändern Sie etwas daran: Fordern Sie Wahrheit und vertrauen Sie denjenigen, die Wahrheit sagen. Und bringen Sie sich am besten doch selbst ein: in einer politischen Partei, in einer Organisation im vorpolitischen Raum oder im Ehrenamt. Bedenken Sie auch: Geld, das verteilt werden soll, muss erst verdient werden. Tragen Sie dazu bei mit Fleiß und Engagement, ohne dass Sie gleich und zuvorderst an die eigene Brieftasche denken. In diesem Jahr feiern wir 60 Jahre soziale Marktwirtschaft in Deutschland. Wenn ich ein klares Bekenntnis dazu fordere, meine ich damit kein Bekenntnis zum Kapitalismus pur. Nein, ich meine einen geordneten Wettbewerb. Weltweit muss die individuelle Würde des Menschen geschützt werden, Kinderarbeit gehört ebenso geächtet wie ein rücksichtsloser Umgang mit Ressourcen. Ich bin mir sicher, Sie haben an der Bertha-von-Suttner-Schule mehr erworben als die vorhin bereits angesprochenen Kompetenzen, die im Ankreuzverfahren in Punkte umgesetzt worden sind, und Sie sind mehr als ein Produkt, das man auf dem globalen Arbeitsmarkt erfolgversprechend anbieten kann. Ich denke dabei an Kritikfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Entwickeln Sie sich als Persönlichkeiten in diesem Sinne weiter, finden, formulieren und fördern Sie die gesellschaftlichen Wertvorstellungen, die Ihnen am Herzen liegen. Auf zwei Missverhältnisse in der gegenwärtigen Gesellschaft möchte ich an dieser Stelle eingehen, weil ich finde, dass die junge Generation in diesen Bereichen umdenken sollte. Warum muss heutzutage alles schnell oder billig sein – und am besten schnell und billig? Das Erlernen einer Fremdsprache erfordert zum Beispiel Fleiß und dauert seine Zeit. Die erworbenen Kenntnisse müssen sorgsam gepflegt werden, sonst gehen sie verloren. Dies macht Spaß, denn man kann etwas, und das gibt allemal ein gutes Gefühl. Die Schulzeitverkürzung ist zum Diskussionsthema geworden – und das ist gut so! Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, aber auch liebe Gäste, liebe Kolleginnen und Kollegen: Entdecken wir Gründlichkeit und Zuverlässigkeit neu. Nehmen wir uns die notwendige Zeit dafür. Entlarven wir Aktionismus und Luftnummern. Es gibt derer reichlich. Ausbildung für den Arbeitsmarkt und Kompetenzen mögen wichtig sein, Bildung, meine Damen und Herren ist mehr. Dazu gehören Neugier, Interesse, den Dingen auf den Grund zu gehen, die Freude an Kunst und Literatur, die Anerkennung künstlerischen Schaffens, einer künstlerischen Leistung. Was taugt schneller Ruhm, der im Wesentlichen darauf begründet ist, in einigen Folgen einer Castingshow Konkurrenten auszustechen? Warum steht der Sieger im öffentlichen Ansehen gleich so hoch? Warum sind Traumberufe heutzutage Superstar oder Topmodel? Wo bleiben Ärztinnen, Juristen, Forscherinnen, Ingenieure usw. als Traumberufe? Wer pflegt die älteren Menschen, deren Zahl beständig steigt? Meine Damen und Herren, verhindern wir, dass gründliches, solides, nachhaltiges Studium und daraus resultierendes Wissen als zu zeitraubend, zu teuer und langweilig angesehen und ernsthaft gefährdet werden. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich Zeit und Muße nehmen, Dinge zu begreifen und das Schöne zu genießen. Bedenken Sie auch, dass Qualität nicht billig ist. Geiz, meine Damen und Herren, ist keine Tugend. Entscheiden Sie sich für Qualität, auch wenn das bedeutet, dass man sich weniger leisten kann. Ein Wort an die Schülerinnen und Schüler meines Leistungskurses Englisch. In der Spitze waren Sie 23 Leute im Kurs, im Abitur 20. Ich wünschte mir, es wäre mehr Geld da für kleinere Lerngruppen, für mehr Bildung mit Qualität vor Ort, die allemal mehr bringt als Qualitätskontrollen und Datenerhebungen mit fraglichem Erfolg. Trotzdem: Wir haben versucht, Ihnen Bildung zu vermitteln. Sie sind jetzt gefragt, etwas daraus zu machen – gründlich und mit Qualität! Seien Sie zuversichtlich. Mit Zuverlässigkeit, Gründlichkeit und Qualität bewältigen Sie die Anforderungen des Lebens! Nun genug der ernsten Worte. In der Erinnerung bleibt auch eine ganze Menge Spaß, den wir gemeinsam im Leistungskurs Englisch hatten, so mancher dumme oder auch intelligente Spruch und nicht zuletzt Ihr Abschiedsgeschenk, das ich heute aufgrund der Kleiderordnung für Abiturientenentlassungsfeiern (noch dazu als Redner) nicht tragen kann, was ich aber bereits eingeweiht habe und in Ehren halten werde. Alles zu seiner Zeit halt! Nehmen Sie sich Zeit – so oft Sie können. Ich wünsche Ihnen eine gute Zukunft!

Abiturrede 2008 der Schüler

( Monika Radojkovic und Sherief El-Helaifi ) Aufhänger: Refrain des Liedes „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo

Welchen Weg werden wir nach dem Abi gehen?
Wo werden wir in zehn Jahren stehen?
Werden wir uns dann wiedersehen?
Um was wird sich unsere Welt dann drehen?

Wir, also Monika und Sherief, begrüßen alle hier Anwesenden herzlichst, insbesondere die Abiturienten des Jahrgangs 2008 des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums, an diesem wunderschönen Samstagmorgen anlässlich der Abiturentlassungsfeier.
Im Nachhinein war es doch ein ziemlich weiter und zeitweise mühsamer Weg, den wir bis zum Erreichen des Abiturs zurücklegen mussten.

Wenn wir nun kurz gemeinsam unsere Schulzeit auf der Bertha Revue passieren lassen, dann fällt schnell auf, dass wir in dieser Zeit sehr viel erlebt haben, woran wir uns sicherlich immer wieder gerne erinnern werden.

Als frischgebackene Gymnasiasten waren wir fleißig, motiviert und blickten besonders zu den Großen ehrfurchtsvoll auf, da sie all das verkörperten, was wir später sein wollten. Sie waren beliebt, intelligent und durften sich auch in den Pausen im Schulgebäude aufhalten. Mann, waren wir neidisch! Besonders wir Mädels schmachteten den älteren Jungs hinterher, die viel reifer als unsere männlichen Mitschüler waren. Die Großen hatten jedenfalls fast all das geschafft, wofür wir noch hart kämpfen mussten. Sie standen kurz vor dem Abitur.

Dann brach eine Zeit an, die wir nachträglich als Pubertät bezeichnen. Stimmungsschwankungen und Gefühlsausbrüche gehörten zum Alltag. Die Jungs fanden die Mädchen nun nicht mehr doof und die Mädchen merkten, dass Jungs auch mal nett sein konnten. Man stritt, aber man versöhnte sich auch wieder. Man verpetzte sich, aber bei Klassenstreichen hielten dann doch alle wieder zusammen.

Mit der Zeit wurden wir dann älter und reifer – jedenfalls die meisten von uns – und begannen über die kleinen Schüler zu meckern, die wir selbst einst waren. Je näher wir dem Abitur kamen, desto ambitionierter wurden wir. Wie jetzt Spanien und Deutschland waren wir kurz vor dem Ziel. Wir absolvierten immer mehr Trainingseinheiten, um für die großen Tage gerüstet zu sein. Und dann war es soweit. Wir brachten aufgeregt unsere Abiturprüfungen hinter uns und waren froh, als endlich alles vorbei war. Wir konnten nämlich guten Gewissens sagen: „Wir haben fertig".

Bis vor kurzem hatten die meisten von uns nur ein Ziel vor Augen: Das Abitur abzulegen. Gedanken über die Zukunft würde man sich dann zu gegebener Zeit machen. Jedoch ist die vorher erwähnte Zukunft heute nur noch einen Wimpernschlag von uns entfernt. Unseren Weg sind wir bis hierher gegangen,
aber wohin führt er uns nun weiter?

Der Weg verzweigt sich mehr und mehr und es ist nicht immer leicht, die richtige Abbiegung zu nehmen. Vielleicht muss man einmal umkehren, um wieder auf den richtigen Pfad zu gelangen, doch jeder von uns wird den Weg, der am besten zu ihm passt, finden und gehen.
Das Abitur war nämlich nur eine Tür von vielen, die uns im Leben noch erwarten. Was sich hinter dieser ersten Tür verbirgt, das können wir, wenn überhaupt, nur erahnen. Mit Bestimmtheit können wir jedoch sagen, dass sich hinter ihr ein noch weiterer und steinigerer Weg als der vorherige befindet.

Allerdings können wir schon jetzt auf einen Erfolg zurückblicken, der uns die nötige Kraft für unsere Zukunft geben wird. Wir haben den Schulweg auf der Bertha gemeistert. Obwohl dieser zeitweise wirklich hart war, waren wir härter, und darauf müssen wir uns immer wieder besinnen, wenn wir an unseren Fähigkeiten oder an dem Weg, den wir eingeschlagen haben, zweifeln.

Ein Hauch von Melancholie liegt in der Luft, wenn wir bedenken, dass die heiligen Hallen der Bertha uns nun nicht mehr vor dem wahren Leben schützen werden.

Welche Kenntnisse haben wir uns eigentlich auf unserem bisher beschrittenen Weg angeeignet?
Viele von uns werden sicherlich erst im Laufe der Zeit realisieren, dass sich die Inhalte des einen oder anderen Faches später als durchaus nützlich erweisen könnten.
Wir haben jedoch nicht nur für ein erfolgreiches Bestreiten unseres Berufsweges dazugelernt. Wir sind über uns hinausgewachsen und haben uns von vielen Personen prägen lassen, die uns zu den Menschen gemacht haben, die wir heute sind. Dass wir heute hier sein können, um unser Abiturzeugnis entgegenzunehmen, haben wir vor allem ihnen zu verdanken.

Unsere lieben Eltern standen uns in guten wie in schlechten Zeiten mit Rat und Tat zur Seite, haben uns beglückwünscht und getröstet. Und ihr könnt uns nicht
erzählen, dass die eine oder andere Mathe-Aufgabe nicht von Mami oder Papi gelöst wurde.

Wir danken unseren Lehrern und Tutoren, die uns immer wieder zu Höchstleistungen angestachelt und die uns – mal zu unserer Zufriedenheit, mal zu unserem Ärgernis – auf unserem Weg zum Abitur begleitet haben.

Und zu guter Letzt danken wir natürlich auch unseren Mitschülern, mit denen wir unsere Pausen und Freistunden verbracht und dabei oftmals nicht gerade wenig gelacht haben.
Unseren bisherigen Lebensweg hätten wir ohne die Unterstützung all dieser Personen nicht im Entferntesten so meistern können.

Aber was hat uns der Besuch der Bertha konkret gebracht?
Wir haben Konflikte geführt, die unsere Diskussionsfähigkeit geschult und uns reifer haben werden lassen.
Wir haben Freundschaften geschlossen, die ein ganzes Leben lang halten könnten.
Und wir haben vielleicht unsere große Liebe kennengelernt, mit der wir den Rest unseres Lebens verbringen könnten.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlichst bei den Personen bedanken, die unser Schulleben entscheidend geprägt haben, sei es im Vorder- oder im Hintergrund.
Zunächst einmal danken wir Fr. Huhn, Fr. Klos und Hrn. Dumtzlaff dafür, dass sie mit ihrem Engagement für einen reibungslosen Schulalltag gesorgt und das angenehme Schulklima somit maßgeblich mitgeprägt haben.

Besonderer Dank gebührt auch unseren Organisationstalenten Frau Ites, Herrn Zimmermann und Herrn Berger, die sich besonders für uns Oberstufenschüler aufopferungsvoll eingesetzt haben. Und obwohl die Zuverlässigkeit unseres Jahrgangs zu wünschen übrig ließ, schafften sie es dennoch, dass alles glatt lief.

Nicht zu vergessen ist natürlich unsere Direktorin Frau Randelhoff, die alles Menschenmögliche getan hat, damit unser Gymnasium nach außen immer würdig vertreten wird. Ein gutes Beispiel für ihr erfolgreiches Schaffen ist der Besuch der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Mai dieses Jahres. Da sie zudem jedem Schüler getreu nach unserem Schulmotto „Bildung mit Qualität“ garantiert, können wir sie getrost als unsere Qualitätskontrolleurin bezeichnen.

Für uns Abiturienten gilt, dass mit dem heutigen Tag ein neuer Lebensabschnitt beginnt, der mit Sicherheit einige Überraschungen für uns bereit hält. Wie schon gesagt, wir wissen nicht, was uns erwartet, wir wissen nur:

Dieser Weg wird kein leichter sein,
dieser Weg wird steinig und schwer.
Nicht mit vielen werden wir uns einig sein,
doch dieses Leben bietet so viel mehr.

In diesem Sinne wünschen wir den Abiturienten des Jahrgangs 2008 des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums ein erfolgreiches Bestreiten des weiteren Lebensweges.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!