Ausstellung zum Erasmus+ Projekt „SEE & ACT“ Erasmus+ Projekt

Erasmus+ Projekt „SEE & ACT“ auf der Zielgeraden
Projektnummer: VG-S2S-P-BE-16-36-023020-5

Im Zuge des dreijährigen Erasmus+ Projekt „SEE & ACT“ (2016-2019) hatten 27 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, europäische Demokratie aus ganz unterschiedlichen Perspektiven wahrzunehmen und über ihre Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen zu lernen.
Dabei reisten die Lernenden an unsere Partnerschulen in Großbritannien, Italien, Niederlanden, Spanien, Schweden und Deutschland und nahmen an unterschiedlichen Aktivitäten, wie Workshops, Vorträgen und Führungen teil.
Das Leben in Gastfamilien, das Kennenlernen kultureller Aspekte des Landes und das gemeinsame Arbeiten mit anderen europäischen Schülerinnen und Schülern trug nicht nur dazu bei, die europäische Identität zu stärken und neue Freundschaften zu schließen, sondern schärfte auch das Bewusstsein, dass das friedliche Zusammenleben in einer Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist und dass jeder Einzelne seinen Beitrag leisten muss, um diese zu erhalten.

Die Erasmus+ „SEE & ACT“-Ausstellung vom 1. August bis zum 1. September 2019 im Foyer des Europäischen Gymnasiums zeigt Inhalte, Ergebnisse und Erfahrungen des Projekts.Links zu den Webseiten des Projekts:https://sites.google.com/edu.umea.se/acthttp://www.seeurope.es/

SEE Sweden & ACT in Europe

Umeå 24.02. - 01.03.2019

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts See & Act fuhren dieses Jahr vier motivierte Europäer des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner nach Umeå zu unserer Partnerschule Carlshojdsskolan in Schweden um dort andere begeisterte Europäer zu treffen, Kontakte zu knüpfen und über Politik zu diskutieren. Das Thema dieser Projektwoche war dabei „Gender Equality” und wie wir in unseren Demokratien die Gleichberechtigung aller Geschlechter sicherstellen können.

Auch unser Programm war auf das Thema Gender Equality ausgelegt. So stellten die Erasmusdelegationen aus Barcelona in Spanien, Catania in Italien, London in Großbritannien, Bergen op Zoom in den Niederlanden, Flensburg und aus Berlin in Kurzpräsentation die Debatte über Gender Equality im Heimatland vor. Außerdem besuchte die Gruppe das Museum of Women´s History in Umeå, um dort die Rolle der Frauen in der Geschichte zwischen der Französischen Revolution und dem Ersten Weltkrieg zu diskutieren.

Programmpunkte mit Bezug auf den Veranstaltungsort in Nordschweden wurden ebenfalls mit Begeisterung aufgenommen. Besonders das Västerbottens Museum, indem es um die Rolle der Samen in Nordskandinavien ging, faszinierte die Gruppe sehr. Dort wurde zum Beispiel Rentierfleisch probiert. Viel Zeit um die ausgezeichnete Mahlzeit zu probieren blieb aber nicht, denn von unserer Gruppe wurden Laurenz Herbst und Malte Joosten zum Interview im schwedischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen SVT gerufen. Die perfekte Gelegenheit, um die eigenen Gefühle über das Erasmus+ Projekt auszudrücken, dabei stellte Malte Joosten fest, „am wichtigsten sind die europäischen Werte, die uns hier vermittelt werden, dass wir hier alle zusammenarbeiten können, obwohl wir aus unterschiedlichen Ländern kommen.” https://www.svt.se/nyheter/lokalt/vasterbotten/eu-elever-i-umea

Das raue, schwedische Klima ermöglichte uns ganz neue Erfahrungen zu machen. Das Langlaufskifahren war dabei eine perfekte Gelegenheit, nicht nur die Landschaft kennenzulernen, sondern auch die schwedischen Schüler an der Partnerschule Förskolan Grönstenen im Südosten von Umeå kennenzulernen. Nicht nur das Ice-Rescue-Training ließ unsere Herzen bei einer Außentemperatur von -4°C und einer Wassertemperatur von knapp über 0 Grad höher schlagen, sondern auch die tanzenden Polarlichter am Nachthimmel von Umeå.

Das Gastfreundschaft eine allgemeine europäische Eigenschaft ist, spürte die Gruppe über den ganzen Aufenthalt. Denn sie war in schwedischen Gastfamilien untergebracht, mit denen man zusammen ganz eigene Abenteuer erleben konnte. Sei es im traditionell schwedischen Schießstand, beim Jiu-Jitsu oder beim gemeinsamen Köttbullar essen bei Ikea. 

Malte Joosten, 01.März 2019

Erasmus 2019

Flensburg Erasmus

Erasmus+ Projekttreffen: SEE & ACT!

Flensburg 12. – 17. März 2017 “Democracy on local level”

           

            Das dritte Schülertreffen im Zuge des Erasmus+ Projekts „SEE & ACT“ (2016-2019) fand an unserer Partnerschule am „Fördegymnasium Flensburg“ statt. Zusammen mit unseren Partnerschulen aus Italien, den Niederlanden, Spanien, Großbritannien und Schweden erlebten unsere Schülerinnen und Schüler Demokratie auf lokaler Ebene.

            Durch Schülerpräsentationen über ihre eigenen „minorities“ lernten sie die unterschiedlichen Minderheiten in den einzelnen Ländern kennen und setzten sich kritisch mit ihrer Rolle auseinander. Insbesondere entdeckten die Schülerinnen und Schüler die Rolle der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein und betrachteten geschichtliche Hintergründe und ihre Rechte in der heutigen Demokratie.

            Einen Einblick in demokratische Prozesse und Möglichkeiten der politischen Mitbestimmung von Jugendlichen erhielten die Schülerinnen und Schüler durch mitgebrachte Videointerviews mit lokalen Politikern und den Besuch des Landtags in Kiel.

            Durch das gemeinsame Lernen, Diskutieren und Lachen haben unsere Schülerinnen und Schüler erlebt, wie bereichernd, aufregend und motivierend die Erfahrungen in einer so multikulturellen Gesellschaft sein können.

Vielen Dank an das Team des „Fördegymnasiums Flensburg“. Es war wieder großartig!

 

 

Juliane Kriesmann, 17.03.2017

 

Project name: SEE Active Citizens Together

Project number: VG-S2S-P-BE-16-36-023020-5

Die internationale Erasmus+ Schülergruppe mit Loris Halama & Gina Kriesmann
Die Erasmus+ Lehrergruppe aus unseren sechs europäischen Partnerschulen
Ein Interview mit dem “Flensburger Tagesblatt“

Berlin Meeting

Second Meeting: Democracy in our Lives (family and school)

MUN-ERASMUS+ CONFERENCE  11 – 16 December 2016

            After students had learnt which values are needed in order to develop and maintain a functioning democracy within a group or society (October 2016, Barcelona), the focus of the second multilateral meeting in Berlin progressed to “democracy in families and schools”. Students examined whether democratic structures can be found in their families and schools, compared these findings with the results of their partner schools and experienced democracy during the Model United Nations Conference at the European School Bertha-von-Suttner.

            Prior to the Berlin meeting, students from every partner school designed a questionnaire and conducted a survey to examine in how far democratic structures can be found in their own families and schools. In Berlin they presented their findings and compared these with the results of their European partner schools. In order to display the results, the international students designed posters during a workshop period. In this way, the students understood that families are the fundamental units of society and reflect basically all values and functions according to democratic principles. However, they also noticed differences between their own family and their partners’ family life. During the workshop the students reflected on individual and cultural differences such as the role of women in the family, the importance of sharing household chores etc.

            In order to understand and experience how democracy works and what schools can do to teach democracy, students took part in Bertha’s Model United Nations Conference (MUN) on “Tackling International Terrorism”. During a three-days conference they experienced the benefits and challenges of democratic processes in United Nations Conferences and understood that active citizenship, tolerance, global awareness, public-speaking skills and critical thinking are essential to influence democratic processes.

            On top of their intercultural experience during workshops, the MUN Conference and their stay in host families, the students learnt about their cultures by presenting their countries’ Christmas traditions. They also visited the Christmas market “Weihnachtszauber” at Berlin-Gendarmenmarkt.

            In order to understand democracy on a local, national and European level, the students enjoyed a guided tour at the parliament building Deutscher Bundestag as well as a guided tour at Europäisches Haus. However, students didn’t miss to learn that democracy is not a given right but a participatory process influenced by the people and their governments. By looking at recent German history at Gedenkstätte Berliner Mauer, the students learnt that there are political systems that claim to be “democratic” but that are obviously manipulative, controlling and not considering individuals’ rights to freedom,  thus, being highly undemocratic.

 

Project name: SEE Active Citizens Together

Project number: VG-S2S-P-BE-16-36-023020-5

 

 

                Finally, students thought about strategies to improve democratic structures in families and schools, reflected on their diverse experiences by making a short video about what they have seen, understood, learnt, experienced and what they will do in the future.             

 

 

The Erasmus+ group