Erasmus+ Schüleraustausch nach Umeå, Schweden: Ein Abenteuer im Norden

Unsere Reise begann am Sonntag, dem 15. Februar 2026, voller Vorfreude und Spannung. Wir trafen uns bereits früh am Morgen, um gemeinsam die Reise anzutreten. Der Weg führte uns zunächst hoch in den Norden nach Stockholm. Dort nutzten wir die knapp einstündige Umsteigezeit, um uns auf den letzten Flugabschnitt vorzubereiten. Kurz darauf landeten wir am beschaulichen Flughafen von Umeå, wo wir bereits herzlich von unseren schwedischen Gastschülern empfangen wurden. Nach den ersten Stunden in den Gastfamilien ließen wir den Ankunftstag gemeinsam ausklingen: Wir trafen uns am Abend alle bei Jaspers Gastschüler, um uns in entspannter Runde besser kennenzulernen und die ersten Eindrücke auszutauschen.

Einblicke in Kultur und Schulalltag

Der Montag stand ganz im Zeichen des schwedischen Schullebens. Wir begleiteten unsere Austauschpartner in den regulären Unterricht und erhielten dadurch hochinteressante Einblicke in das schwedische Schulsystem, das sich in vielen Aspekten von unserem gewohnten Alltag unterscheidet. Doch nicht nur Theorie stand auf dem Plan: Am Nachmittag versammelten wir uns in der Schulküche, um gemeinsam aktiv zu werden. Wir kochten einen traditionellen schwedischen Eintopf aus verschiedenen Gemüsesorten. Den Abend verbrachte jeder von uns individuell in seiner Gastfamilie, um noch tiefer in den schwedischen Alltag einzutauchen.

Sport, Natur und Demokratie

Der Dienstag startete intellektuell mit einem Workshop, bei dem wir uns intensiv mit verschiedenen Aspekten der Demokratie auseinandersetzten. Danach wurde es sportlich: Wir probierten uns im Langlaufschifahren, was für viele eine neue und äußerst unterhaltsame Erfahrung war. Zur Stärkung wanderten wir anschließend in den verschneiten Wald, wo wir uns den am Vortag selbst zubereiteten Eintopf über dem Feuer schmecken ließen.

Auch der Mittwoch war geprägt von Kreativität und Teamgeist. In einem weiteren Workshop entwickelten wir gemeinsam Visionen für unsere persönliche Traumstadt. Den Rest des Tages nutzten wir zur Vorbereitung, um diese Ideen am nächsten Morgen professionell im Rathaus präsentieren zu können. Trotz des dichten Programms kam das Soziale nie zu kurz: An jedem einzelnen Tag der Woche trafen wir uns privat mit unseren Gastschülern und hatten gemeinsam unglaublich viel Spaß.

 

Ein krönender Abschluss

Der letzte Tag vor unserer Abreise bot noch einmal echte Highlights. Zuerst durften wir unsere Präsentationen im Rathaus der Stadt vorstellen – ein stolzer Moment für unsere Gruppe. Im Anschluss wartete eine ganz besondere schwedische Tradition auf uns: das Eisbaden im See. Fast alle von uns wagten den Sprung ins eiskalte Wasser, was für viele ein unvergesslicher und spaßiger Nervenkitzel war.

Am Freitag hieß es dann leider schon Abschied nehmen. Unser Rückflug startete recht früh, sodass wir bereits gegen Mittag wieder an unserer Schule ankamen. Der Schüleraustausch nach Schweden war für uns alle eine einzigartige Erfahrung, die uns nicht nur kulturell bereichert, sondern auch neue Freundschaften ermöglicht hat. Wir können diese Reise jedem nur wärmstens weiterempfehlen.

Jasper Kolb, 9f

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Die Bertha empfängt Austauschschüler*innen aus Umeå, Schweden, 15. – 20. Oktober 2023

Hej,                                                                                                                              wir möchten euch gerne über den Schweden-Austausch im Rahmen von Erasmus+ berichten, an dem wir teilgenommen haben. Der Austausch ist bereits zur Hälfte vorbei, da uns die Schwed*innen aus Umeå bereits in der Woche vor den Herbstferien besucht haben, während wir unsere Reise nach Schweden Ende Januar antreten werden.

Während des Besuchs der Schwed*innen hier in Berlin haben wir zahlreiche Sehenswürdigkeiten erkundet, darunter das Brandenburger Tor, die Gedenkstätte Berliner Mauer und das Reichstagsgebäude. Eine Radtour durch Berlin führte uns zu weiteren historischen Orten wie dem Berliner Dom und dem Checkpoint Charlie.

                                                                                                                                                  Darüber hinaus haben wir an mehreren Workshops teilgenommen, die sich mit dem Kalten Krieg und der deutschen Teilung befassten. Nachdem wir mehr über die Berliner Mauer und die Teilung Deutschlands erfahren hatten, haben wir den Film „Ballon“ über die Fluchtgeschichte einer Familie aus der DDR im Kino angesehen. Alle Veranstaltungen fanden selbstverständlich auf Englisch statt, um sicherzustellen, dass alle Schüler*innen, sowohl aus Deutschland als auch aus Schweden, alles verstehen konnten. Dies erwies sich als sehr hilfreich, da so alle Teilnehmenden ihre Englischkenntnisse verbessern konnten. Besonders interessant waren auch die Workshops zum Thema "Aktivismus", bei denen wir uns damit beschäftigten, wie wir uns aktiv für eine positive Zukunft einsetzen können.

                                                                                                                                                  Um uns besser kennenzulernen und im Sinne des interkulturellen Austauschs trafen wir uns auch nach dem offiziellen Tagesprogramm. Gemeinsame Aktivitäten wie ausgedehnte Shoppingtrips, energiegeladene Tischtennis-Matches oder gemütliche Abende am Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows trugen dazu bei, die Gruppe zu stärken. Als krönender Abschluss vor der Abreise haben wir alle gemeinsam gebowlt, was eine gelungene Beendigung einer aufregenden Woche darstellte.

Wir freuen uns bereits auf unseren Besuch in Schweden und eine weitere Woche voller Abenteuer.

Hejdå!

Clara und Chiara, Klasse 9A