Juniorwahl an der BERTHA

Abgleich mit dem Wahlverzeichnis und Stimmzettelausgabe
Wahlkabinen im Vorraum der Aula
Wahlhelfer:innen des bilingualen Politikkurses

Politikunterricht an der Schule leidet unter einem besonderen Umstand: Es wird politische Mündigkeit gefördert und Jugendliche können dennoch noch nicht wählen gehen. Da bespricht man das Wahlsystem, die Parteiprogramme, den Wahlkampf und wenn es ernst wird, können die Schüler:innen sich im besten Fall vorstellen, was Wählen gehen bedeuten könnte. Es gibt eine Möglichkeit, diese Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen: Die Juniorwahl.

Am 23.09 haben viele Klassen und Kurse der Bertha an ihrer eigenen Wahl teilgenommen. Mit einem Wähler:innenverzeichnis, Wahlkabinen und Wahlzetteln wurde so die Wahl so realistisch wie nur möglich an der Schule durchgeführt. Gut gelaunt wurden die Klassen von dem Grundkurs von Hr. Davis begrüßt und haben nach Abgleich mit dem Verzeichnis dann in der Wahlkabine ihre beiden Kreuze machen können. Viele waren überrascht darüber, dass der Stimmzettel so lang war, sind doch in der Öffentlichkeit üblicherweise nur die Parteien bekannt, die auch eine Chance haben in den Bundestag einzuziehen.

Für die Schüler:innen war es das erste Mal, dass sie an einer Bundestagswahl „teilgenommen“ haben. Sie haben eingeübt, wie das so geht mit „dem Wählen“. Das hat Spaß gemacht und gleichzeitig hat so mancher auch den Ernst gespürt, der darin liegt, dass es in einer Demokratie auf die einzelne Stimme eines Jeden ankommt.

Das Ergebnis wird nun an die Organisation der Juniorwahl übermittelt und in der Schule publik gemacht. So kann das Schulergebnis mit dem offiziellen Ergebnis verglichen und eine Diskussion über die politische Ausrichtung der Schüler:innenschaft geführt werden. In (spätestens) vier Jahren sind wir wieder mit dabei!

Gabriel Kurz